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Tipps zum Geschichten sammeln

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Oft sucht man nach einer guten Geschichte für seine Rede, Moderation, Predigt oder Präsentation. Aber wenn man sich mit dem Inhalt auseinander setzt, fällt einem oft nichts ein.

Hilfreich ist es, sich eine eigene Sammlung von persönlichen Geschichten anzueignen und aufzuschreiben. Sehr oft überlegt man nur  chronologisch, was man schon alles erlebt hat. Jedoch gibt es auch noch andere Möglichkeiten, sich an eigene Geschichten zu erinnern und diese abzurufen:

Welche Geschichten fallen dir ein zu:

  • Räumen (z.B. Küche, Flur, Wartezimmer, Krankenhaus,  …)
  • Orte (z.B. Schulhof, Strand, Wald, auf dem Meer, Schwimmbad, …)
  • Düfte/Gerüche (z.B. Kuchenduft, Kaffeeduft, Rosenduft, Brandgeruch, Schweißgeruch…)
  • Menschen (z.B. Lehrer, (Zahn-)Arzt, Feuerwehrmann, Schaffner, Chef, Vertreter, Freund XY,  …)
  • Lieder (z.B. Happy Birthday, New York New York, Hoch auf dem gelben Wagen, Guten Abend gute Nacht, …)
  • Gefühlen (z.B. verliebt, wütend, traurig, enttäuscht, verwirrt, fröhlich, verrückt, …)
  • Gegenstände (z.B. Wasserkocher, Toilettenpapier, Mikrofon, Blumentopf, Vitrine, …)
  • Ereignisse (z.B. Schulabschluss, Klassentreffen, 1.Autoanmeldung, Weihnachten, …)
  • Städte (z.B. Hamburg, London, Berlin, Miami, Schwerin, …)
  • Begriffe (z.B. hell, grün, heiß, dunkel, eklig, schön, verführerisch, lustig, …)

Wenn man sich langsam nur die einzelnen Worte durch liest, fallen einem meist sofort einzelne Geschichten zu diesen Begriffen ein. Probiere es aus und notiere sie dir z.B. in Stichworten und Themen in eine Liste. So hast du nach und nach einen Fundus von persönlichen Geschichten, die du bei deiner Rede verwenden kannst.

 

 

 

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Drehbuch im Kopf

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Ein Bild kann eine ganze Geschichte erzählen. Ebenso  kurze Geschichten oder einzelne Sätze.

“Lieber Gott. Bitte schicke Dennis Clark dieses Jahr zu einem anderem Camp. Peter”

Welche Geschichte geht dir bei diesem Satz durch deinen Kopf? Was stellst du dir vor? Was ist vorgefallen? Wie fühlt sich die Person?

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Emotionen aufgreifen

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[image align=”right” lightbox=”true” width=”300″ height=”450″]http://www.detlev-reich.de/wp-content/uploads/2012/09/emo.jpg[/image]

In einer Veranstaltung sollte man die richtige Atmosphäre im richtigen Moment prägen.

Aufgrund der Programmelemente entstehen bestimmte Emotionen, denen man als Moderator begegnen muss. Das gleiche gilt vor einem Programmpunkt. Es ist notwendig die Zuschauer auch emotional darauf vorzubereiten. Bei freudigen und lustigen Elementen mag diese emotionale Hinführung vielleicht weniger beachtenswert erscheinen. Dies ist jedoch unbedingt notwendig, je dramatischer, kontroverser oder auch aufwühlender ein Programmpunkt dargestellt wird. Wenn die Hinführung zum Thema gut gestaltet ist, kann der Zuschauer auch besser darauf reagieren.

Mit dem Diagramm kann man die Art des Elementes einstufen und sich dadurch besser darauf vorbereiten. Je weiter rechts auf der Skala die Elemente eingestuft werden, desto weniger emotional muss man das Publikum darauf vorbereiten. Pauschal gesprochen bedeutet dies, dass die Art des Elements (Comedy/Drama), die Gestaltung der Anmoderation bestimmt(verschmitzt/seriös). Man sollte es vermeiden, z. B. überspitze komische Elemente zu erklären, zu rechtfertigen und somit seriös anzumoderieren.

Man kann auch für sein Publikum einen gewissen Rahmen im Diagramm definieren, der sicher ist und somit das folgende Element auch ohne viel Vorbereitung für die Zuschauer angenehm ist.

Dieser Abschnitt wurde aus dem aktuellen Buch: “Gottesdienst-Handbuch – Stilmittel, Strukturen und Modelle für Gottesdienste am Puls der Zeit” entnommen.

Infos und Bestellung

ebook: itunes / amazon

Download des Diagramms unter www.detlev-reich.de/gh

 

 

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Fehler beim Sprechen vor Leuten

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Es können verschiedene Fehler beim Sprechen auf der Bühne gemacht werden. Wenn man um gängige Fehler weiß, kann man diese einfacher vermeiden.

Habe eine klare und ruhige Sprache. Sprich in einfachen und klaren Sätzen. Setze dazwischen bewusst Pausen und senke die Stimme am Ende des Satzes. Vor allem Frauen tendieren dazu, Sätze wie eine Frage oder eine unvollendete Aufzählung zu beenden und gleich zum Nächsten überzugehen. Männer hingegen sprechen oft höher, wenn sie angespannt oder aufgeregt sind. Komme mit deiner Stimme „herunter“ und versuche in deiner normalen Tonlage zu reden.

Bezogen auf die Betonung treten folgende Fehler häufiger auf:

Es werden Satzzeichen betont.
Wenn es ein geschriebenes Skript gibt, kann es vorkommen, dass man alle Satzzeichen zum Anlass nimmt, mit der Stimme hochzugehen. Dadurch wirkt der Text, wie gelesen.

Es wird eine falsche Satzmelodie verwendet.
Der Sprecher hat sich eine unnatürliche Melodie beim Sprechen vor Publikum angewöhnt. Z.B. kann es sich dabei um eine große Stimmbewegung oder viele kleine Melodie-Bögen im Satz handeln. Die Melodie soll für Gefühlstiefe sorgen. Es klingt aber eher künstlich.

Es wird monoton gesprochen.
Normal spricht man mal laut, leise, hoch, tief, schnell und langsam. Aufgrund von Unsicherheit begibt man sich auf ein einziges Tonniveau, das konsequent durchgezogen wird.
Es wird im Pathos gesprochen. Durch ständiges überbetonen und erhöhter Lautstärke, möchte der Sprecher seinem Inhalt Nachdruck verleihen. Kurzzeitig kann dies sehr hilfreich sein, übermäßig ist es jedoch ermüdend und wirkt affektiert.

Es wird „Schönsprechen“ verwendet.
Dabei wird jeder Silbe überdeutlich und schön ausgesprochen und betont.

Es wird zu viel betont.
Hier wird in der Weise zu viel betont, dass der Zuhörer meint, es wäre schon der Höhepunkt des Vortrages. Diese scheinbaren Höhepunkte bringen mehr Verunsicherung als Nutzen und lassen den Hörer ermüden.

 

Mehr dazu im Buch: Der Moderations-Trainer

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Was man von deinem Zuhause für einen Event lernen kann

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Jeder hat eines. Zumindest lebt und schläft man ja irgendwo. Es gibt einen Ort, wo man sich zu Hause fühlt und zu Hause ist. Die eigenen vier Wände, die man nach seinen Möglichkeiten gestaltet hat. Das urige Sofa im Wohnzimmer mit dem schlichten IKEA Tisch, die Küche mit dem surrenden Kühlschrank und der tollen Kaffeemaschine, die mit ihrem Duft den Start in den Tag verschönt. Es werden Feste gefeiert, am Küchentisch diskutiert und auf dem Sofa Geschichten erzählt. Dein Zuhause.

Es kommt Besuch

Was macht man normaler Weise, wenn man Besuch erwartet? Man bereitet sich vor: checkt vielleicht noch einmal die Toilette, räumt den Flur auf und erleichtert den Wohnzimmertisch von all dem Kram, der sich darauf angesammelt hat.
Wenn du einen Event planst, solltest du auch auf Ordnung und Sauberkeit achten. Sind die Toiletten in Ordnung, ist alles aufgeräumt und parat? Stehen noch Gegenstände im Weg herum? Wie bei einem netten Besuch zu Hause, trägt das „Drumherum“ zur Atmosphäre bei. So sind diese Punkte bei einem Gottesdienst oder Event auch sehr wichtig. Achte darauf (wie zu Hause).

Es kommen neue Gäste

Deine große Feier findet zu Hause statt und es kommen die unterschiedlichsten Freunde und Bekannte von dir. Manche sind ständig bei dir zu Besuch, andere waren noch nie bei dir. Ein paar Freunde kennen niemand auf der Party und andere wieder alle. Als Gastgeber trägt man automatisch dafür Sorge, dass alle sich wohl fühlen.  So sagt man zu einem neuen Gast auf der Party: „Da ist das Buffet und hier die Toilette. Fühl dich wohl!“
Bei einem Gottesdienst oder Event muss man sich der unterschiedlichen Besuchern bewusst sein. Ein neuer Gast braucht am Anfang mehr Infos. So können durch z.B. Nebensätze die Länge der Veranstaltung oder auch nähere Infos zu den Elementen den Erstbesuchern Orientierung geben. Dadurch fühlen sie sich willkommen, sicher und orientiert. Auch die Frage, wie Gespräche stattfinden können, sollte geklärt werden (z.B. im Café, beim Kaffee, Lounge, ein Willkommensteam etc.).

Deine Wohnung

Die eigene Wohnung drückt immer etwas von einem selbst aus. Ist es eher aufgeräumt oder ein gemütliches durcheinander? Ist die Wohnung in hellen oder dunklen Tönen eingerichtet, teuer oder günstig, alt oder neu usw. Unabhängig von dem eigenen Geldbeutel drückt man zum Teil seine Werte in der Wohnung aus (Beständigkeit, Ordnung, modern etc.). Sicherlich ist dies nur zum Teil erkennbar, jedoch ist eine Tendenz immer vorhanden.
Wie sehen die Räume bei eurem Gottesdienst aus? Welche Werte und Einstellungen drücken sie aus? Wenn Menschen in Räume gehen, wirken diese auf sie. Auch hier ist es unabhängig von den Finanzen möglich, seinen Überzeugungen Ausdruck zu verleihen. Stehen nur alte Stühle und Sofas herum oder ist etwas zeitgemäß eingerichtet? Einfach und gut, teuer und exklusiv, billig und alt…?! (Sehr deutlich merkt man die Werte aufgrund der Räumlichkeiten bei Hotels oder Restaurants. Ein „etap“ Hotel ist einfach und schlicht eingerichtet, ein „Hotel-Vier-Jahreszeiten“ edel und exklusiv. Und genau das möchten sie ausdrücken.)

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Was man von einem Restaurant für einen Event lernen kann

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Geht man in ein Restaurant möchte man verschiedene Dinge erleben: gutes Essen bekommen, ein schönes Ambiente erleben, nette Leute treffen usw.

Man setzt sich mit seinen Freunden an einen Tisch. Kurze Zeit später wird man von einem Kellner begrüßt und erhält eine schöne Speisekarte, die einem das Wasser im Munde zusammen laufen lässt. All die leckeren Gerichte begeistern einen. Vielleicht geht man vorher noch einem kurz auf die Toilette und es vergeht einem alles: es müffelt, ist dreckig und alles andere als hygienisch.  Zurück an dem Tisch versucht man nun seine Leute zum Hinausgehen zu motivieren…

Nebenräume werden zu Haupträume

Wenn man einen Event gestaltet sind auch gerade die Nebenräume von großer Wichtigkeit. In einem Restaurant schließt man unbewusst von der Sauberkeit und Hygiene der Toiletten auf die der Küche. Dementsprechend fühlt man sich wohl oder auch nicht.

Bei einem Event ist es ähnlich. Die Werte, die auf der Bühne vermittelt werden, sollten sich auch bei den Toiletten wiederfinden. Gäste sollen sich überall im Gebäude wohl fühlen. Und jeder hat es schon einmal erlebt wie es ist, wenn man auf eine sehr unhygienischen Toilette gehen zu muss.  Es kann passieren, dass die Gäste mit diesem Eindruck den Gesamtevent verlassen (positiv/negativ).

Ambiente ist mitentscheidend

Bei einem Restaurantbesuch möchte man vor allem gutes Essen bekommen. Jedoch zählen heutzutage das Ambiente zu einem gelungenem Restaurantbesuch auch dazu. Jeder möchte sich in seiner Umgebung wohl fühlen. Betrachte einmal eure Räumlichkeiten für den Event oder Gottesdienst. Wie wirkt dieses Ambiente auf dich? Fühlt man sich hier wohl und willkommen? Oder wirkt es eher kalt und abweisend?

Das „Drum-herum“ ist mitentscheidend, wie Menschen eine Veranstaltung wahr nehmen. Denn auch auf Grund der Umgebung kommen die Menschen zu einem Anlass. Ähnlich wie bei einem Restaurantbesuch.

„Nebenjobs“ werden zu „Hauptjobs“

In einem Restaurant ist der Koch entscheidend. Meint man. Dies stimmt auf den ersten Blick natürlich auch. Genauso wichtig sind jedoch auch die Kellner, die direkt mit den Gästen in Kontakt kommen. Sie schaffen die Atmosphäre und können jeden einzelnen herzlich begrüßen und wahrnehmen. Läuft einmal etwas schief oder dauert etwas länger, kann durch die Art und Weise des Kellners, alles entspannt ablaufen. Und die Gäste fühlen sich dabei wohl. Bei weniger „begabten“ Kellnern merkt man die Wichtigkeit ihrer Aufgabe recht schnell: es gibt ein fantastisches Essen und dazu ein schlecht gelaunter Kellner?! Das vermiest alles.

Achte bei deinem Gottesdienst auf die Ordner, Mitarbeiter usw. Sie schaffen die Atmosphäre und können die Gäste willkommen heißen. Sie schaffen durch ihre Art und Weise einen Ort, bei dem man sich wohl fühlt. Diese „Nebenjobs“ sind ungemein entscheidend für die Gäste und dürfen nicht vergessen werden.

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Interview in einem Gottesdienst

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Möglichkeiten

Interviews in einem Gottesdienst sind gute Möglichkeiten, das Thema zum einem zu vertiefen und auch die Relevanz zum alltäglichen Leben aufzuzeigen. Hinzu kommen die Berichte über die persönlichen Erfahrungen, die die Befragten erlebt haben. Durch diese Geschichten können die Zuschauer das Thema des Gottesdienstes stärker verinnerlichen. Auch Interviews über ein bestimmtes Fachwissen ist möglich.

Dauer

Je nach Interviewpartner und dem Thema kann die Länge des Interviews sehr unterschiedlich ausfallen. So ist es auch möglich statt einer Predigt ein Interview zu führen. Wenn ein Interview zusätzlich zu einer Predigt gehalten wird (ohne deren zeitliche Kürzung), sollte es 05:00 – 06:00 Minuten nicht übersteigen.

Einbindung

Da in einem Interview meist ein Erlebnisbericht und somit eine Geschichte weitergegeben wird, sollte diese im weiteren Verlauf aufgegriffen werden. Ein Interview kann auch gut in einer Predigt platziert werden, um den Inhalt weiter zu vertiefen.

Besonderheiten

Ein Interview muss vorbereitet werden. Der Moderator sollte im Vorwege präzise Fragen formulieren. Dabei sollte er beachten, was der Zuschauer vom Gast wissen möchte. Welche Fragen müssen gestellt werden, damit ich diese Informationen erhalte? Was ist das Ziel des Interviews?

Ein kurzes Vorgespräch macht Sinn, jedoch sollte nicht das komplette Interview durchgesprochen werden (z. B. nur Anfangsfrage, Ziel des Interviews, etc.). Sonst besteht die Gefahr, dass das Gespräch zu unnatürlich wirkt. Bei unsicheren Gästen kann man in einem Warm-up die Fragen und Themenbereichen erläutern ohne selbst die genauen Antworten abzufragen.

Beim Gespräch achte auf folgende Punkte:

  • Keine doppelten Fragen stellen (zwei Fragen hintereinander).
  • Offene Fragen stellen (Wer, Wo, Was, Wann, Wie, Warum, Woher). Keine „Ja/Nein-Fragen“.
  • Kein bloßes Fragen abhaken, sondern ein Gespräch führen, indem man auf Grund einer Antwort eine weiterführende Frage stellt.
  • Das „Mehrwissen“ durch das Vorgespräch nicht erwähnen („Wie du mir schon erzählt hast…“).
  • Nie das eigene Mikrofon aus der Hand geben (zwei Mikrofone oder das Mikrofon für den Gast halten).
  • Am Ende die zentralen Aussagen kurz zusammen fassen.

Beispiele

  • In einem Video wird der Interviewpartner vorgestellt und somit den Zuschauern die Person näher gebracht. Darauf folgt das Interview auf der Bühne.
  • Ein Interview wird unterbrochen und z. B. in der Predigt weitergeführt.
  • Ein Interview wird als Videoclip gezeigt (vorher aufgezeichnet; aus TV, Internet, Plattformen, etc.)
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Was man von einer Bäckerei für einen Event lernen kann

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Fast jeder geht gerne in eine Bäckerei. Man sieht die Ware, es duftet nach frisch gebackenen Brot, Brötchen und anderem Gebäck. Man sucht sich etwas Leckeres aus und bekommt ein frisch gebackenes und vielleicht noch warmes Brot über die Theke gereicht. Dieser Duft breitet sich dann noch später in der eigenen Küche aus.

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Viele Bäckereien bieten neben ihren Backwaren auch Kaffee und andere Getränke an. Sei es an einem Stehtisch oder mit einem richtig ausgestatteten Café. Eigentlich geht es um den Verkauf von Backwaren, aber ein Kaffee und dazu direkt ein Stück Kuchen oder ähnliches geht immer. So nutzen die Bäckereien den Wunsch der Menschen nach einer kleinen Pause im Alltag und bieten neben ihrem Kerngeschäft dieses Café-Angebot an.

  • Zu einer Veranstaltung oder Gottesdienst gehört heute auch ein gutes Catering. Es kann schon wie beim Bäcker eine gute Tasse Kaffee sein. Aber gut muss sie sein, denn auf Grund der verschiedensten Angebot (Bäckereien, Coffeeshops, etc.), erwarten die Leute eine gute Qualität. Denn dies entspricht unser heutigen Zeit. Auch gerade die Möglichkeit den Moment mit etwas „Kulinarischen“ zu genießen, Beziehungen dabei zu knüpfen und zu vertiefen, sollte man nicht außer Acht lassen. Darum achte unbedingt auf gutes Essen und trinken und schaffe Möglichkeiten (neben dem „Kerngeschäft“), wo Menschen sich wohl fühlen können.

Verschiedene Sinne ansprechen

Eine Bäckerei ist heute geschmackvoll ausgestattet (zumindest die meisten): bodenständige Farben, Holz und trotzdem hell und sauber. Hinzu kommen der Geruch der Backwaren und der Geschmack des Kaffees. Nicht selten sieht man, wie im Laden direkt noch Brötchen frisch gebacken werden und man „erlebt“ dadurch die Bäckerei viel intensiver.

  • Welche Sinne werden bei deiner Veranstaltung angesprochen? Sehen, hören, schmecken, riechen, fühlen… erleben?! Wie kann dein Event einen größeren Bereich ansprechen und auch so Emotionen und ein gutes Gefühl auslösen. Denn durch Emotionen schafft man Erinnerungen. Vielleicht gibt es ein „Give-away“, welches die Leute anfassen und mitnehmen können. Ein frischgebackener Cookie erwartet einen beim Kaffeestand. Man hört gute Musik und erlebt gemeinsam eine Veranstaltung… Denke gerade für das Rahmenprogramm (alles NEBEN dem Programm von der Bühne) die verschiedene Aspekte bez. der Sinne einmal durch.
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Was man von einer Gärtnerei für einen Event lernen kann

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Kann man von einer Gärtnerei etwas für einen Event übernehmen? Ich denke schon. Denn überall findet man Punkte und Möglichkeiten, die die Menschen ansprechen und begeistern.

Wachsen braucht Zeit

Schon mal darüber nachgedacht, wann die Gärtner beginnen ihre Pflanzen für den Verkauf vorzubereiten? Da wird gesät, gedüngt, gegossen, gepflegt und so anderes, was eine Pflanze zum wachsen braucht. Jedoch beginnt man damit schon Monate und Jahre im Voraus, damit man zu einem bestimmten Zeitpunkt Pflanzen anbieten kann. Alternativ muss er sonst seine Produkte teuer von Extern einkaufen, die dann dort ihre Zeit verbracht haben.

  • Oft plant man für einen Event die meisten Dinge sehr kurzfristig: „Können wir nicht noch mal eben…“. Aber jeder weiß: Qualität und Kreativität braucht Zeit. Allein sich gedanklich mit einem Thema auseinander zu setzen, benötigt immer einen gewissen Zeitrahmen. Was würde passieren, wenn man wie ein Gärtner, wirklich viel längerfristig plant und die kreativen Elemente und Entwürfe „düngt, pflegt und wachsen lässt“? Monate und Jahre.

Saison

Eine Gärtnerei macht ihren größten Umsatz im Frühling. Und klar, es gibt auch noch den Muttertag, Valentinstag…  Aber es ist klar eine Branche mit einem gewissen Rhythmus und es alles saisonal bedingt. Die Kunden kommen zu bestimmten Jahreszeiten und Tagen viel gehäufter, als im gesamten Jahr.  Darauf wird geachtet und man stellt sich darauf ein.

  • Gerade auch in Kirchen gibt es Jahreszeiten und bestimmte Tage, an denen Menschen öfters in einen Gottesdienst gehen. Außer Weihnachten und Ostern kann es auch die gesamte Adventszeit sein. Auch am Jahresanfang können Menschen mit neuen Vorsätzen bewusst öfters in einen Gottesdienst gehen. Auf diese saisonalen Unterschiede sollte man reagieren und bewusst Themen und Veranstaltungen anbieten. Wenn man diese in der Jahresplanung berücksichtigt, kann man den Wünschen der Leute besser begegnen.

Schönheit und Emotionen

Warum kauft man Blumen? Der eine verschenkt rote Rose seiner Liebsten. Jemand steht mit einem Strauß am Flughafen und wartet. Der Mutter wird ein Bund blühender Gerbera mitgebracht. Einer Entschuldigung folgt ein kleiner Blumengruß. Die eigene Wohnung wird mit duftenden Blumen verschönert. Eine letzte Blume wird ins Grab gelegt…

Blumen sind nicht nur Blumen. Mit ihnen verbinden wir Emotionen, Momente und drücken unsere Gefühle aus. Auch allein das freuen an der Schönheit und der Vielfalt der Blumen ist für die meisten Menschen ein Genuss. Es geht nicht nur um eine Pflanze, sondern auch was wir damit ausdrücken möchten, das daran erfreuen und um Emotionen.

  • Bei einem Event geht es nicht nur um Informationen. Auch dort sollte einem bewusst sein, dass Emotionen und schöne Dinge dazugehören müssen. Denn durch Emotionen wird ein Inhalt erst richtig verstanden und für den Einzelnen greifbar. Darum sollte man diesen Aspekt unbedingt beachten. Kreative Elemente oder auch eine Rede sollten Emotionen auslösen. Dies kann etwas Kleines oder Großes sein: ein „Dankeschön-Strauß“ oder auch tiefe Emotionen auslösen, um einen wichtigen Punkt deutlich zu machen. Auch einfach sich an gut gemachten Elementen zu freuen und ihren „Duft“ zu genießen ist in einem Event wichtig und trägt zum Wohlbefinden des Publikums bei.
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Was man von einem Baumarkt für einen Event lernen kann

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Sicherlich war schon jeder einmal in einem Baumarkt. Es gibt dort Unmengen an Werkzeugen, Baumaterialien und vieles mehr. Was kann man nun von einem Baumarkt lernen für einen Event? Ich möchte ein paar Punkte aufgreifen.

Beschilderung

In den Gängen befinden sich meist gut sichtbare Schilder. Diese weisen auf die verschiedenen Produkte hin. Dadurch fühlen sich die Käufer schnell orientiert und es bietet ihnen eine Sicherheit. Sie fühlen sich dementsprechend wohl.

=> Achte bei deinem Event auf gute Beschilderung. Wo befindet sich der Saal, die Toiletten, der Infopoint usw. Auch vor dem Gebäude sollte schnell und sehr gut erkenntlich sein, welcher Veranstalter dahinter steckt (und welche Veranstaltung stattfindet).

Qualität der Produkte

Eine Umfrage von Hornbach hat ergeben, dass 76% sich in einem Baumarkt, eine gute Qualität der Produkte wünschen. Jeder kennt das: man hat kauft etwas günstig und später bemerkt man, es ist ein „Schrott“ und hat keine Qualität.

=> Achte bei deinem Event unbedingt auf Qualität. Dies fängt beim evtl. Kaffee an und geht auch weiter bei der eigentlichen Veranstaltung. Gebe das Beste. Heute wünschen sich die Menschen einmal mehr gute Qualität zu erleben.

Infostand

In jedem Baumarkt gibt es einen Infostand. In dem einen oder anderen Markt sucht man manchmal vergeblich irgendeinen Mitarbeiter, weil man eine Frage hat. In anderen ist der Infostand immer mit kompetenten Mitarbeitern besetzt, die einem weiterhelfen und bei der richtigen Wahl unterstützen.

=> Habe einen Infostand bei deiner Veranstaltung. Achte darauf, dass die dortigen Mitarbeiter gut geschult sind und kompetente Auskünfte geben können. Dies schafft wiederum Sicherheit und Orientierung. Zudem ist dies eine Dienstleistung an den Besuchern. Gerade auch der Infostand kann ein guter Ort für die Integration neuer Besucher sein.

Ernste Themen mit schrägen Humor

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Es ist immer schwierig, emotional sehr tiefe Themen optimal zu kommunizieren. Wer kennt das nicht: Es folgt ein Video und anschließend herrscht eine bedrückende Stimmung. Ein Theaterstück wird gespielt und man fühlt sich danach unangenehm betreten. Dies kann mal angebracht sein, jedoch ist dies nicht immer sinnvoll. Im Rahmen einer Veranstaltung oder eines Gottesdienstes möchte man das Publikum für einen Inhalt optimal vorbereiten. So sollte man sich überlegen, welche emotionale Hinführung hilfreicher wäre.

Ein Teddy hat ein Problem

Eine sehr witzige (und schräge) Art sind die folgenden Videos. Es wurden “emotional tiefe ” Themen auf einen Teddybär übertragen. Durch diesen Abstand, die Übertreibung und die “Niedlichkeit” des Stofftieres, können die Zuschauer entspannter zu schauen, als bei echten Schauspielern. Der Abstand und der Humor kann bei dem Publikum eine größere Bereitschaft für evtl. folgende Lösungsansätze oder Inhalte bewirken.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=5dTHlTu_DC8&feature=relmfu[/youtube] [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=vlrZsXuRbdU&feature=context-shows&list=SL[/youtube]

 

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Das wünschen sich deine Gäste

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Das „Zukunfts-Institut“ hat eine Studie zu Events in der Zukunft herausgeben. In dieser Studie beschreiben sie sechs Thesen, von denen sie ausgehen, dass diese im Jahr 2020 bei Events Gang und gebe sind.

1. These: Events der Zukunft sind die Livehöhepunkte im digitalen Strom

Ein Event findet immer zweimal statt: online und offline. Die Plattformen sind Verstärker der Kommunikation. Man muss beide Events sorgfältig planen und verknüpfen.

2. These: Events der Zukunft lassen die Gäste kreativ sein

Je mehr Chancen die Gäste bekommen, sich in ihrer Kreativität zu entfalten, desto attraktiver wird das Event für sie sein. Es geht um Interaktivität, Spontanität und Connectivity. Sie wollen konsumieren, aber auch beitragen. Die schöpferische Kraft der Menschen soll in die Eventkonzepte integriert werden.

3. These: Events der Zukunft erzählen Geschichten

Mehr als je zuvor suchen die Menschen nach dem Sinn im Leben. In Geschichten spiegelt sich das eigene Leben wider und sie dienen als Projektionsfläche und emotionaler roter Faden. Geschichten geben Sicherheit und Werte. Sie ebnen einen Weg in einer unübersichtlichen Welt. Gutes Storytelling sorgt für das Gefühl von Gemeinschaft und Zusammenhang.

4. These: Events der Zukunft brauchen Visionen

Welches Bild der Zukunft möchten wir durch dieses Event verstärken? Kann es zu einer Veränderung beitragen? In unserer Globalkultur suchen die Menschen nach Sicherheit, Vertrauen und Verantwortung, aber auch nach Selbstentfaltung, Glück und Optimismus. Wenn es gelingt, Events mit einer Vision (von einer besseren Zukunft) zu beseelen, werden sie zu nachhaltigen Ereignissen.  Ein Trendwechsel vom Fun- zum Change-Event.

5. These: Ohne Grün keine Events

Das Verlangen nach gutem Gewissen wird zum Eventmotor der Zukunft. Umweltschutz darf alles, nur nicht langweilig sein.

6. These: Events der Zukunft leben vom Glück und Genuss

Für das Event der Zukunft gilt es, das Glück der Menschen zu mehren, indem es den Genuss auf eine höhere Ebene treibt. In Momenten der Nichtalltäglichkeiten helfen schon kleine Interventionen wie freundliche Blicke, außergewöhnliche Genüsse und unerwartete Worte, um Glücksmomente zu schaffen.

Ich persönliche finde diese Thesen, die für die allgemeine Eventindustrie erforscht worden sind äußerst spannend. Die Menschen wünschen sich Events und Veranstaltungen, die diese Punkte beachten und nachgehen. Und gerade Kirchen können bei diesen Thesen stark mit agieren. Denn: die Bibel ist voller Geschichten, hat eine starke Vision, möchte die Schöpfung bewahren und der Glaube und die Nachfolge schenken einen tiefen Frieden und Glück. Und das alles zusammen zu feiern ist ein wahrer „Livehöhepunkt“.

 

Ausführliche Informationen zu den Thesen findest du im vorherigen Blogeintrag.

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Events der Zukunft

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Wie kann man mit einem Event und einer Veranstaltung den Menschen begegnen? Wie ist es möglich in einem informationsdurchfluteten Umfeld die Menschen für seinen Inhalt und Werte zu begeistern und diesen optimal zu kommunizieren.

Es gibt eine sehr lohnenswerte und interessante Studie über Events in der Zukunft. Ich empfehle es wirklich jedem, der sich mit Events und auch Gottesdiensten beschäftigt, diese zu lesen.

Für die Besucher vom GCT 2012, Zürich: Dies sind z.T. weiterführende Inhalte von dem Vortrag von Roland Köppel.

Eventstudie

http://www.zukunftsinstitut.de/downloads/event_der_zukunft.pdf

Vertiefendes Übungsblatt

http://www.futureworks.eu/wp-content/uploads/2011/11/Event-DNS.pdf

 

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Will ich aber nicht!

By | Blog, Kreatives für einen Event | No Comments

Es gibt eine natürliche Reaktion auf Veränderungen: erst einmal dagegen. Das klingt sehr negativ. Wenn man aber ehrlich ist, denkt fast jeder so. Es kommt eine Veränderung von außen auf einen zu und man reagiert mit einem ersten Impuls: Nein, wozu, es war vorher ja auch in Ordnung. Erst allmählich freundet man sich mit dem neuen Aspekt an und denkt daran, dass eine Veränderung für einen selbst gut passen könnte. Diese Art Abwehrreaktion findet man auch in fast jeder Geschichte oder Film (König der Löwen: „Ich will nicht König werden!“; Spiderman: möchte die Verantwortung nicht wahr nehmen; Gladiator: weigert sich als Gladiator zu kämpfen;  Space Cowboys: will zuerst nicht mitfliegen; usw.).

Im Gottesdienst

Interessant ist es nun, genau diesen Aspekt in einem Gottesdienst zu integrieren. So kann gerade im Rahmen verschiedener kreativen Elemente auf das Thema eingegangen werden. Wird ein Standpunkt verdeutlicht, kann auch gerade der Widerspruch und die Weigerung dazu thematisiert werden.

Beispiele:

Thema „Vergebung“: Es wird das Thema Vergebung angerissen und es folgt drauf z.B. ein Poetry, der die Weigerung verdeutlicht („Will ich aber nicht! Vergebung nur, wenn der andere darum bittet; Nachgeben ist nicht immer richtig usw.“).

Thema „Gott tut Wunder“: Auch hier wird das Thema aufgegriffen (verbal, kreatives Element) und im Anschluss ein Gegenpunkt gesetzt (z.B. als Moderation, Videoclip, etc.): „Habe ich nie gesehen, Gott tut dies nicht bei mir, etc.“

Der Vorteil an diesem Stilmittel ist es, Fragen und Einwände der Zuschauer aufzugreifen und zu verbalisieren. Denn die Fragen und Widerstände gegen ein Thema sind sowieso vorhanden. So kann man auf eine breitere Aufmerksamkeit des Publikums hoffen, wenn man auch die „normale Reaktion“ in einem Gottesdienst thematisiert hat. Im weiteren Verlauf kann dann auf Lösungsvorschläge praktisch eingegangen werden.

Krasse Show…

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Ich gebe es zu: Ich liebe es, herausragende Shows anzuschauen. Dabei geht es nicht um das ganze (z.T. technische) Material, sondern um die Art und Weise, die Kreativität, die Qualität, die Liebe zum Detail, die Geschichte, die erzählt wird, die Emotionen, die geweckt werden uvm. So viele Menschen schauen sich solche Shows an und sind begeistert.

Ich finde es immer wieder spannend, davon zu lernen, WIE etwas präsentiert wird. Vielleicht kannst du auch verschiedene kleine oder große Punkte von den Beispielen nehmen, um klein oder groß davon zu lernen.

In der Kirche haben wir eine geniale Message. Ich finde es spannend, diese auf moderne und aktuelle Art zu kommunizieren. Warum also auch nicht mal mit einer großen “Show”…

Beispiele:

Man kann die Musik mögen oder nicht: aber es ist eine krasse Show…

[vimeo]http://vimeo.com/35594718[/vimeo]

…ach ja: die Produktionskosten für diese Tour waren 60.000.000€

 

 

 

 

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Andere Ideen für einen Gottesdienst

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Wenn man sich zusammen setzt, um sich kreative Elemente für einen Gottesdienst zu  überlegen, kann die Gefahr bestehen, dass mit der Zeit viele ähnliche Abläufe und Elemente dabei entstehen. Muss nicht, kann aber. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man z.T. nur für einen bekannten Gottesdienstablauf verschiedene Elemente sucht (Video, Song, Interview, Theater usw.). So wird nach einem bekannten Schema ein Gottesdienst gestaltet.

Um auf neue Ideen und Ansätze zu kommen, kann es hilfreich sein, mit einer Struktur für eine Veranstaltung in das Brainstorming zu gehen. So können sich völlig neue kreative Überlegungen ergeben. Ich liebe Strukturen und Abläufe. Denn sie sind für mich eine Art Geländer, an dem man sich orientieren kann. Man muss diese jedoch unbedingt mit Leben füllen. Strukturen engen nicht ein, sondern sie können die Gedanken neu ordnen und sollten auch flexibel sein.

[blockquote align=”center”]„Wenn die Phantasie gezwungen wird, innerhalb eines strengen Rahmens zu arbeiten, wird sie bis zum Äußersten belastet – und wird ihre reichsten Ideen hervorbringen. Wird dem Werk völlige Freiheit gewährt, dann ufert es aus.“ T.S. Eliot[/blockquote]

verschiedene Strukturen

Nehme doch einmal einen anderen Ablauf für eine Veranstaltung als Grundlage für ein Brainstorming. Folgende Reihenfolge und Strukturen könntest du verwenden:

Chronologische Reihenfolge
Früher habe ich, heute tue ich, morgen werde ich

Umgekehrte Chronologie
Das Ziel, der Weg, das Problem

Fokussierte Erzählweise
Von thematisch weit, zu spezifischen Elementen

Dialetik
Pro- und Contrastandpunkte im Wechsel aufzeigen

Bedürfnisorientierte Erzählweise
Problemdarstellung, Dramatisierung des Problems, Lösungsansätze

Drei-Akter
Darstellung, Konflikt, Ergebniss/Lösung

Heldenreise
Infos z.B.: http://de.wikipedia.org/wiki/Heldenreise

usw.

Mit diesen Strukturen können ganz neue Lösungsansätze entstehen.

 

Präsentieren wie Steve Jobs

By | Blog, Predigt & Rede | No Comments

Fast jeder hat schon einmal einen Ausschnitt der Präsentationen von Steve Jobs gesehen. Er hatte es immer geschafft, sein Publikum für seine Produkte zu begeistern. Was dies bezüglich von ihm lernen kann, siehst du in diesem Video.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=2-ntLGOyHw4[/youtube]

 

Hier die Gliederung aus dem Video:

1. Lege ein Thema fest

Mache dein Thema klar und stimmig

  • Entwickle eine Überschrift, die die Richtung deines Meetings vorgibt
  • Erinnerbar
  • Gibt dem Publikum einen Grund zuzuhören

2. Gebe einen Überblick

3. Öffne und schließe jeden Punkt mit einem klaren Übergang
Mache es für deine Zuhörer einfach, deiner Geschichte zu folgen

4. Zeige Begeisterung
Begeistere dein Publikum

5. Verkaufe ein Erlebnis

6. Gebe den Zahlen und Statistiken eine Bedeutung
Vergleiche verhelfen deinem Publikum zu diesen Punkte eine Verbindung zu bekommen

7. Mache es visuell
Male ein einfaches Bild, welches einen nicht „erdrückt“

8.Gebe ihnen eine Show
Identifiziere deinen unvergesslichen Moment und baue darauf auf

9.Proben, Proben, Proben
Nimm dir Zeit zum Proben

10.Gebe deinem Publikum ein zusätzliches Extra, mit denen sie gehen.

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Worauf stellen sich deine Gäste ein?

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Wie beim Film…

Wenn Menschen ins Kino gehen um einen Film zu sehen, erwarten sie je nach dessen Ankündigung ein bestimmtes Genre. Wird in einem Trailer ein Film als Komödie beworben, wird es keinen Action-Thriller zu sehen geben. Auch schon die Kinoplakate lassen einen Rückschluss auf die Art eines Filmes schließen. Die Zuschauer stellen sich so auf die Art eines Filmes, des Genres und seinen Konventionen (Regeln, wie etwas erzählt wird) ein. Dabei geht es nicht um Klischees (die es natürlich zu vermeiden gilt), jedoch um eine Art der Erzählweise und deren Wirkung auf das Publikum. Der Zuschauer wünscht sich innerhalb des Genres positiv überrascht zu werden und nicht die typischen Klischees schon im Vorwege zu erahnen.

Es kann passieren, dass das Publikum enttäuscht und verwirrt ist, wenn diese Vorankündigung des Genres nicht erfüllt wird. So kann eine Komödie nicht in einem Drama enden. (Es sei denn, es war schon bei der Vorankündigung als solches vermittelt worden.)

Jeder kennt dies von einem Kinobesuch: man möchte das Genre vorab wissen. Hat man heute Lust auf einen Action-Film, eine Liebeskomödie, ein Drama usw. Geht man dann in einen gewünschten Film und es ist nicht das gewünschte Genre fühlt man sich „verarscht“ und verwirrt.

Man nennt dies die „Positionierung des Publikums“.

Was erwartet mich im Gottesdienst?

Für einen Gottesdienst ist es nun für Gäste und Erstbesucher wichtig zu wissen, auf was sie sich einstellen können und sollten. Welches „Genre“ ist in dem Gottesdienst vorhanden?

Kommen nun Gäste in einen Gottesdienst und erwarten einen liturgischen Ablauf und bekommen stattdessen einen sehr modernen Gottesdienst dar geboten, wird es sie auch verwirren und enttäuschen. Genauso auch anders herum. Sind sie jedoch im Vorwege darauf eingestellt, freuen sie sich über eine gute Zeit in der Kirche.

So kann man nun Wege finden, wie man diese Informationen an die Erstbesucher bringen kann. Dies kann unterschiedlich aussehen:

  • Einladungsflyer, die durch das Layout auf die Art des Gottesdienstes schließen können
  • Vorstellungsvideo im Internet
  • Bildergalerie über die Gottesdienste im Internet
  • Informationen von Freunden zu dem Gottesdienst
  • Informationen zu den Werten und der Art der Kirche auf der homepage
  • Usw.

Diese „Positioniereung des Publikums“ sollte man als Kirche bedenken und darauf achten. So kann man erreichen, dass sich gerade die Erstbesucher in einem Gottesdienst wohler fühlen.

Mit Pannen richtig umgehen

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Es gibt immer mal wieder Momente, bei denen es zu überraschenden Schwierigkeiten kommen kann. Mal fällt das Mikrofon aus, mal fällt ein Glas auf der Bühne herunter oder vielleicht vergisst man auch eine Ansage. Für den Umgang mit Pannen gibt es eine Grundregel:

Offensichtliches offensichtlich machen!

Diese Regel gilt auch für alle anderen Akteure auf der Bühne. Versuche nicht etwas zu verstecken, was sowieso jeder mitbekommt. Mach es erst recht offensichtlich.

Das wirkt authentisch und menschlich. Ein Überspielen wirkt lächerlich. Nimm es wenn möglich mit Humor. Hast du dich z.B. vor dem Auftritt bekleckert und wider erwartend keine Kleidung zum Wechseln dabei, kommentiere das mit Selbstironie am Anfang.

Wichtig bei einer Panne ist es auch, niemanden zu diffamieren (z.B. kein wildes klopfen auf einem Mikrofon und Augen verdrehen, wenn etwas nicht funktioniert). Beleidige nie dein Team oder einzelne Mitarbeiter. Das sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, kann aber im Eifer des Gefechts leider mal passieren. Auf der Bühne darf das allerdings niemals vorkommen.

Ein sehr schönes Beispiel ist hier mit John Maxwell im Video zu sehen…. selten so gelacht…

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=gUDvarSZPnU&feature=related[/youtube]

Kreativität braucht Zeit

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Oft geht darum, noch einmal schnell etwas Kreatives für eine Veranstaltung oder einen Gottesdienst beizutragen. Aber Kreativität braucht Zeit. Dafür muss man eine längere Vorlaufzeit für z.B. die Predigtthemen haben, um seine Gaben, Fähigkeiten und Talente optimal einzubringen. Dazu ein kleine Video, das dies verdeutlich.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=VPbjSnZnWP0[/youtube]

Werde kreativ

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Es ist für jeden Bereich wichtig, kreativ zu werden. Sei es bei der Arbeit, in der Freizeit, der Familie und auch in der Kirche. Kreativität kommt oft nicht von alleine, sondern man muss auch “etwas dafür tun”. Dazu ein kleines Video, um kreativ zu werden und zu bleiben.

[vimeo]http://vimeo.com/24302498[/vimeo]