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Als Sänger besser kommunizieren

By 1. Dezember 2011 Blog, Musiker No Comments

Wenn man ein Lied auf einer Bühne vorträgt, dann sollte es das Ziel sein, dass der Inhalt des Songs und die Musik selbst optimal zum Publikum kommuniziert werden. Um dies zu erreichen, kann man den Vortrag und die damit verbundene Vorarbeit in „innere und äußere Wirkung“ aufteilen.

Einfach gesagt, ist die „Innenwirkung“ das Denken und Empfinden bei einem Lied auf Grund des Textes und der Musik (Emotionen und Gedanken). Mit der „Außenwirkung“  ist Folgendes gemeint: Die inneren Emotionen und Gedanken zu einem Lied finden ihren Weg in der Gestik, Mimik, Körperhaltung und die musikalische Interpretation.

Wenn die Außenwirkung losgelöst von der Innenwirkung ist, wird die gesamte Performance auf der Bühne nicht gut werden. Man erkennt als Zuschauer, ob es „nur Bewegungsabläufe“ sind, oder diese auf Grund einer eigenen Geschichte erlebbar werden. Bleibt nämlich die „Innenwirkung“ aus (also das Mitdenken des Liedes, die eigene Emotionen, das Erleben des Inhaltes des Liedes), wirkt der Auftritt künstlich. Ähnlich falsch wäre es, wenn es sich nur im Inneren abspielt und nicht nach außen dringt. Wenn das Lied im Denken und Empfinden „nur“ im Kopf bleibt, wirkt der Vortrag oder das Singen des Liedes eher hohl. Es kommt dann wenig bis nichts an Emotionen und Inhalt des Liedes zum Publikum herüber.

Beide Aspekte müssen bedacht und beachtet werden.

Aus „Der Lobpreis-Trainer“ – ab Januar 2012 erhältlich.