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Der Dritte Ort

Der dritte Ort ist ein Fachausdruck der Soziologie. Als erster Ort wird der Wohnraum bezeichnet, der zweite Ort ist der Arbeitsplatz und der dritte Ort ist ein neutraler Ort, in der man verweilt und soziale Bindungen zur Umwelt aufrecht erhält.

Wie kann man nun solch einen dritten Ort gestalten? Es sollten Orte sein, an denen man sich vorübergehend zu Hause fühlt und die emotional so stark sind, dass sie ihren Besuchern die Möglichkeit geben, sich selbst emotional aufzuladen. Dies merkt man schon, wenn man in ein Starbucks-Café geht. Man möchte dort nicht nur Kaffee trinken, sondern sich wohl fühlen, abschalten, auftanken, entspannen, genießen, sich unterhalten, austauschen, Leute treffen, entspannt arbeiten, etwas lesen und so vieles mehr. Man hält sich dort gerne auf und bekommt nicht nur ein Produkt in die Hand. Wieso ist dies so und was machen solche Orte aus? Was kann man davon für seine Kirche oder Organisation lernen?

Ein großer und wichtiger Punkt ist es, was man dort erleben kann und wie authentisch es dort ist.

„Die Erfolgreichen Erlebniskonzepte der Gegenwart verbinden die Sehnsucht nach dem Entertainment mit ehrlichen, großen Gefühlen, mit echten Materialien und hochwertigem Design, mit Lebenshilfe im Alltag, mit der Seelenmassage zwischendurch für den gestressten Kunden. Kurzum: Die Erlebnissgesellschaft ist erwachsen geworden.“ (aus dem Buch: Marketing spüren)

Gerade die Gestaltung der Räume hat einen sehr großen Einfluss, ob Menschen sich wohl und „zu Hause“ fühlen. Welche Emotionen werden bei den Leuten ausgelöst, wenn sie z.B. die Räume eurer Kirche betreten? Genießen die Menschen die Atmosphäre, das Echte, die positive Wirkung oder empfinden sie eher eine Wartezimmeratmosphäre wie beim Zahnarzt?

Überprüfe doch einmal anhand der emotionalen Wirkung eure Räumlichkeiten.

Empfehlen möchte ich hierzu das Buch: „Marketing spüren – Willkommen am Dritten Ort“ von Christian Mikunda, Redline Wirtschaft