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Fremdschämen im Gottesdienst …

…oder lieber begeistert?!

Darf ich offen sein? Neulich war ich in einem Gottesdienst und eine liebe Person hatte etwas berichtet. Toller Inhalt (soweit ich mich zumindest erinnern kann… wirklich, keine Ahnung, worum es da ging). Der ganze Auftritt war für mich kurz vorm fremdschämen. Ich hielt das fast nicht aus. Bin ich nun so schräg, dass ich mich nicht auf das „Wesentliche“ konzentrieren kann?!

Wenig später kam dann eine andere Person auf die Bühne und hat die ganzen Zuschauer mit ihrer Art begeistert und die Atmosphäre so positiv beeinflusst. Sie war ganz sie selbst. Hammer.

Wie kann man die Leute abholen und sie von der Bühne aus anleiten? Denn wenn man auf der Bühne steht, hat man den Wunsch, die Zuschauer anzusprechen und zu begeistern. Sei es von dem Inhalt, der vorgeführten Aktion und was auch immer auf der Bühne passiert. Wie kann man das erreichen? Wie kann man daran arbeiten, dass die Menschen einen gerne zuhören?

Folgende Punkte können dir dabei helfen daran zu arbeiten. Es gibt natürlich auch noch weiteres zu erwähnen, jedoch können schon diese drei Bereiche einen großen Unterschied machen.

Sei echt

Das sagt sich immer schnell und einfach. Aber wie kann man dort hinkommen, sich authentisch auf der Bühne zu verhalten? Eine hilfreiche Frage dazu ist: „Habe ich Angst, mich auf der Bühne zu blamieren?“ Je mehr man für sich weiß wer man ist und wer/was den eigenen Wert ausmacht (oder auch gerade nicht), desto entspannter und aufrichtiger kann man sich auf der Bühne bewegen. So wird es kommen, dass man keine /weniger Angst hat, sich vor Leuten zu blamieren. Denn das würde nichts an dem ändern, wer man ist.

Zeige Emotionen

Schon oft erwähnt und auch immer entscheidend: bringe nicht nur Sachinhalte, sondern deine eigenen Emotionen auf die Bühne. Der Zuschauer möchte dich „spüren“ und etwas miterleben. Durch die Emotionen entsteht Atmosphäre und ein Verständnis. Und seien wir ehrlich: man vergisst schnell, was gesagt wurde, aber nicht, wie man sich dabei gefühlt hat. Darum: sei dir bewusst, dass du auf der Bühne Emotionen zeigen solltest.

Erzähle Geschichten

Menschen interessieren sich für Menschen. Die Bibel ist schon voller Geschichten und Erlebnissen, damit wir dadurch mehr und mehr von Gott verstehen und begreifen. Durch Geschichten und Beispiele entstehen im Kopf Bilder und Emotionen zu dem jeweiligen Thema. Dies ist eine riesen Chance gerade den ganzen Menschen anzusprechen und zu erreichen.

 

Weiterführende Blog-Beiträge: Überzeugen – Gemeinsamkeiten – Wie authentisch bist du?