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Kreiere einen Auftritt

Menschen haben grundsätzlich das Bedürfnis nach „Vorhersagbarkeit“. Man möchte sich auf Dinge und Situationen einstellen können. Selbst in einem Film wird vor einer neuen Szene der Ton vorgezogen, damit man sich auf die neue Situation einstellen kann.
In einem Gottesdienst oder einer Veranstaltung kann man diesem Bedürfnis mit einem klaren Auftritt und Abgang begegnen. Taucht einfach jemand auf (z.B. ein Interviewgast), wirkt dies leicht irritierend. Wird dieser jedoch angekündigt, tritt dann auf und wird abschließend bewusst verabschiedet, kann der Zuschauer klare Strukturen erkennen, die ihm wiederum Orientierung und Sicherheit bieten.

Ankündigung + Einlösung = Auftritt

Überlegen sollte man sich, wo man eine Ankündigung wählen sollte, damit der nächste Akteur einen guten Auftritt bekommt. Es geht nicht darum, einzelne Personen hervorzuheben, sondern dem Publikum durch die direkte Ankündigung eine Struktur zu bieten, die in unserer Kultur allgegenwärtig ist.

Auch entsteht durch die Ankündigung eine Art Verzögerung, die Spannung und Erwartung erzeugen kann. Beispiele für Ankündigungen:
• Moderationsansage für Person XY (wer, wie, was, …)
• Videoclip mit Vorstellung des Interviewgastes
• Einblendung über den Beamer/Screen: z.B. Infos, Aktuell, Interview, etc.
• Usw.

Genauso kann man auch einen klaren „Abgang“ bewerkstelligen. Durch diese Informationen kann der Zuschauer sich darauf einstellen. Man kann sich die Frage stellen, wie der Zuschauer weiß, dass der Auftritt des Akteurs gleich endet. Dies geschieht z.B. durch eine Zusammenfassung bei der Predigt; eine Ankündigung, dass ein letztes Lied gesungen wird, usw.
Durch diese Überlegungen gibst du dem Publikum mehr Sicherheit und Orientierung.