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Hilfreiche Moderationsvarianten

By | Blog, Moderation | No Comments

Bei der Moderation für einen Gottesdienst oder eine Veranstaltung, gehört es auch immer wieder dazu, abwechslungsreich die Zuhörer für das Thema zu gewinnen. Dazu ein paar Moderationsvarianten.

Gerademoderation
Die allgemeine Art der Moderation.
• Einstieg
• Hauptteil
• Schluss

Beispiel:
• Herzlich Willkommen…. (Einstieg)
• Heute haben wir…. (Hauptteil)
• Und nun viel Spaß dabei…. (Schluss)

Fokussierende Moderation
Bei dieser Variante kommt man vom Allgemeinen und führt hin zum Ziel. Es wird sozusagen thematisch immer konkreter.

Beispiel:
• Alle reden…
• Neulich hat mich auch jemand angesprochen…
• Und Gott redet auch. Dazu jetzt mehr…

Aufziehende Moderation
Hier beginnt man mit einem „Knaller“. Man kommt vom Besonderen zum Allgemeinen und führt so zum Thema hin. Dadurch erzeugt man starke Aufmerksamkeit direkt am Anfang.

Beispiel:
• Ich habe als Kind meinen Teddy getauft…
• Ich wollte, dass er in den Himmel kommt…
• Was Taufe wirklich bedeutet, hören wir heute…

Quereinsteiger
Bei dieser Moderation führt man das Publikum erst einmal auf die „falsche Fährte“. Erst im Laufe erfährt der Zuhörer, worum es wirklich geht.

Beispiel:
• Als Kind habe ich es geliebt mit Wasser zu spielen…
• Mein Teddy ging auch immer mit baden…
• Habe ihn dann einmal mit getauft. Sollte ja in den Himmel kommen….
• Heute geht es um die Taufe….

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Motiv und Haltung

By | Blog, Moderation, Predigt & Rede | No Comments

Die Kleidung, die man bei einem Auftritt trägt, zeigt eine einfache Wertschätzung und Haltung gegenüber dem Publikum. Die Ausstrahlung und Mimik kann darüber hinaus noch stärker ein Indiz für unsere innere Haltung sein. Natürlich macht die eigene Ausstrahlung, das Wirken als Person einem anderen gegenüber, sehr viel mehr aus. Jedoch zeigen die Mimik, die Augen und Lippen oft sehr direkt, wie es einem geht, was man fühlt und denkt und zum Teil die Einstellung zu der Situation. Dies geschieht meist unbewusst, wird jedoch wahr genommen.

Auf der Bühne wird dies noch verstärkt. Darum ist es für einen authentischen Auftritt wichtig, dass das Zusammenspiel zwischen dem Inhalt und meiner inneren Haltung passt. Folgende Fragen können dafür hilfreich sein:

[list style=“list2″]

  • Was möchte ich mit meinem Auftritt erreichen?
  • Bin ich selbst davon überzeugt?
  • Was ist meine Haltung gegenüber dem Publikum und der Veranstaltung?

[/list]

Menschen nehmen auf Grund der Körpersprache und der Ausstrahlung wahr, ob etwas echt oder aufgesetzt ist. Darum achte darauf, dass deine Gesten und dein Gesichtsausdruck zu deinen Emotionen und Einstellung passen. Mache sichtbar, was dich bewegt. Habe keine Angst, deine Emotionen auf der Bühne zu zeigen. Verstecke dich nicht hinter einem „Pokerface“ oder den reinen Sachinhalten. Dann wird deine Ausstrahlung und Authentizität auf der Bühne größer.

Tipp:
Interessant ist, dass auch durch die Änderung der körperlichen Ausdrucksformen, die innere Haltung beeinflusst werden kann. Dies geht zwar nur in einem begrenzten Rahmen, ist aber durch aus hilfreich (Beispiel: Lächeln => positiver, aufrechte Haltung => selbstbewusster).

Infos und Ansagen

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Sicher hat das schon jeder einmal erlebt: es gibt eine Information, die von der Bühne angesagt wird, es gibt dazu Flyer, Infos im Internet und doch haben manche es nicht mitbekommen. Es gibt heute so viele Informationen. Immer und überall. Gerade da muss man sich auf die wichtigsten beschränken, um gehört zu werden. Dies gilt gerade in Gottesdiensten und Veranstaltungen. Wenn es z.B. nicht mindestens 50% des Publikums betrifft, sollte man wirklich überlegen, ob es nicht besser ist, diese Ansage fallen zu lassen (Ausnahme natürlich Ansagen für Gäste).

Ich liebe es, wenn ich über Informationen für die verschiedensten Sachen an ungewöhnlichen Orten erinnert werde. Dies prägt sich stärker ein als viele andere „normalen“ Wege. Hier einige Beispiele, die man einfach und schnell gerade im Rahmen einer Veranstaltung gut nutzen kann (als zusätzliches Informationstool):

  • Plakat oder ausliegende Flyer im Fahrstuhl
  • Bodenplakate im Eingangsbereich
  • An der Stirnseite der Treppenstufen angebrachte Infos (kurz, knapp)
  • Plakate in den WCs, über Urinale. Dort liest jeder gerne.
  • Screen mit Powerpoint im Eingangs-/Ausgangsbereich. Eine Möglichkeit ist es auch, dies an einem Fenster anzubringen (professionell anbringen)
  • Kurze Ansagen, die bei der Hintergrundmusik vor/nach der Veranstaltung eingespielt werden. Beispielansagen für ICF Kirchen.
  • Info über z.B. eine wichtige und große Veranstaltung auf den Kaffeebechern (mit Aufkleber, drucken lassen, etc.)
  • Infos auf das Handy per SMS (Massenversand), Twitter
  • Countdown bis zu dem Event/Ereignis schon Wochen vorher im Foyer rückwärts laufen lassen

Brainstormt für solche Art von Ansagen und Infos. Beachtet dabei euer Publikum und das Ziel der beworbenen Veranstaltung/Ereignis/etc.
Wichtig ist: weniger ist mehr. Dafür aber gezielt, kreativ und bewegend.

Welchen „Status“ übernimmst du auf der Bühne?

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Wenn man mit einer Person spricht, kann man grob gesagt „auf einer Ebene“ miteinander ins Gespräch kommen, „dominierend“ sein oder sich in einem „unterlegenden / tiefen“ Status befinden. Dies geschieht meist unbewusst, ist jedoch anhand der Körpersprache meist ersichtlich. Möchte ich mein Gegenüber „endlich mal sagen, was ich alles weiß“, zeigt sich dies an der Körpersprache. Fühle ich mich unterlegen, sieht man dies auch.

Wenn ich auf der Bühne meinen Zuschauern etwas mitteilen möchte, ist es hilfreich, eine „Statusanpassung“ vor zunehmen. Viele Politiker stützen sich mit ihren ausgetreckten Armen auf das Pult und demonstrieren „Überlegenheit und Dominanz“. (Interessanter Weise tun dies z.B. Kofi Annan und Barack Obama nicht.) Demonstriere ich mit meiner Körperhaltung diesen „hohen Status“ nicht, vermittel ich dadurch meinem Gegenüber, dass ich ihn ernst nehme und wertschätzte.

Wenn man auf der Bühne spricht, sollte man die Einstellung haben, mit den Zuschauern auf einer Ebene zu stehen. Ist diese Einstellung nicht vorhanden, sieht man dies schnell an der Körperhaltung. Natürlich kann die Körperhaltung auch durch Unsicherheit hervorgerufen sein. Darum hier ein paar kurze erklärende Punkte:

Hoher Status:

  • unbewegter Kopf beim Sprechen
  • direkter und herausfordernder Blick, langer Blickkontakt
  • aufrecht, breitbeinig

Tiefer Status:

  • hängende Schultern, gebeugt
  • unsicherer Stand
  • kleine, schnelle Gesten
  • nervöses Lächeln

Auf der Bühne muss man präsent sein und dies auch durch seine Körpersprache deutlich machen. Dazu gehören Spannung im Körper, Schultern zurück und ähnliches. Bei alle dem sollte man jedoch sich immer bewusst machen: ich bin auf der gleichen Ebene, wie mein Publikum. Zeige mit deiner Körpersprache Präsenz, aber keine Dominanz. Denn dadurch verringert sich die Wertschätzung gegenüber dem Publikum.

Lass die Leute dich spüren

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Von jedem Sprecher auf der Bühne wird (zu Recht) erwartet, authentisch zu sein. Doch dies ist immer schnell gesagt, aber nicht immer einfach umgesetzt. Ein Schritt zu einem authentischen Auftritt ist es, Emotionen zu zeigen. Allein sich dies bewusst zu machen, ist überaus hilfreich. Heute möchte man Personen auf der Bühne erleben, die „echt“ sind, Ecken und kannten haben und die man eben „spürt“. Kurz ein paar hilfreiche Gedanken dazu:

  • Präge die richtige Atmosphäre im richtigen Moment
  • Erkenne und nutze die Stimmung
  • Formuliere aktiv und positiv
  • Die Menschen möchten dich spüren
  • Sei echt in deinen Emotionen
  • Zeige deine Emotionen, Ecken und Kanten

Tipps:

  • Erzähle persönliche Beispiele
  • Sei dir bewusst, dass du Emotionen zeigen solltest
  • Gebrauche Adjektive
  • Lächle und beachte deine Mimik
  • Spreche darüber „wie“ etwas für dich ist/war/sein könnte

Es ist selbstverständlich, dass dabei die anderen Aufgaben eines Sprechers oder Moderators nicht vernachlässigt werden dürfen.