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Günstige Original-Software für Kirchen

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Gerade auch als Kirchen benötigt man Software. Sei es für Büroarbeiten am PC/Mac oder aber auch für die Erstellung von Flyern und anderen grafischen Elementen. Viele Firmen bieten für Kirchen und gemeinnützige Organisationen kostengünstige Originallizenzen an. Wenn ihr als Kirche also Microsoft oder Adobe Lizenzen benötigt, ist das hier eurer Link:

Link

Chrischona-Service

(Dies ist eine Empfehlung, für die keine Vergütung statt findet.)

 

Planning Center

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Planung

Wenn man einen Gottesdienst entwickelt und vorbereitet, benötigt man auch eine gute Planung. Gerade die Koordination mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern und den vielen verschiedenen Informationen zu einem Gottesdienst (Lieder, Texte, Video, Theater, Moderationen usw.), sollte optimal und einfach über die Bühne gehen.

Dieses hier vorgestellte Online-Tool ist für Kirchen und Gemeinden wirklich zu empfehlen.

 

[vimeo]http://vimeo.com/23982190[/vimeo]

 

Für dieses Online-Tool entstehen monatlich Kosten, die aber mehr als sehr gut investiert sind. Auch wenn die Sprache auf Englisch ist, kann man jedoch auch mit wenig Englisch-Kenntnissen sich gut zurecht finden.

 

Planning Center

http://get.planningcenteronline.com/

Einleitung, Ideen und Tipps von ICF Zürich (auf deutsch)

http://bestpractice.icf.ch/?category_name=planning-center

 

Freie Musik

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Viele kennen das: man möchte einen eigenen Videoclip mit einem Song vertonen und schwupp – kann man Ärger mit der GEMA bekommen. Manche Schnittprogramme bieten dafür schon gleich ein kleines Repertoire  lizenzfreier Musik an. Aber es gibt auch GEMA-freie Musik, die man z.T. auch kostenlos nutzen kann. So ist man ganz entspannt auf der sicheren Seite und kann sich kreativ „austoben“.

Freie Musik als download

Anbei ein Link mit wirklich vielen verschiedenen Angeboten:

Freie Musik

Wenn Du noch weitere gute und interessante Links zu diesem Thema hast, freu ich mich über Hinweise. Vielen Dank!

Storytelling

By | Blog, Kreatives für einen Event, Predigt & Rede | No Comments

Menschen interessieren sich für Menschen. Die Bibel ist schon voller Geschichten und Erlebnissen, damit wir dadurch mehr und mehr von Gott verstehen und begreifen. Durch Geschichten und Beispiele entstehen im Kopf Bilder und Emotionen zu dem jeweiligen Thema. Dies ist eine riesen Chance gerade den ganzen Menschen anzusprechen und zu erreichen.

Wie kann man nun eine Geschichte gut erzählen?

Wie kann man damit seine Zuhörer nicht nur begeistern, sondern ihnen auch bleibende Inhalte weitergeben?

Ich habe dazu einen tollen Blog-Beitrag gefunden. Sehr zu empfehlen.

Storytelling von www.beyourbest.de

„Das sogenannte Storytelling ist gar nicht so kompliziert, wie Du vielleicht denkst. Es gibt eigentlich nur drei Dinge, die Du unbedingt beachten musst, wenn Du in Zukunft Deine Storytelling-Fähigkeiten verbessern willst.

1. Hauptziel
2. Aufbau
3. Lebendigkeit

Das Hauptziel: Was willst Du mit der Geschichte erreichen?

Zunächst muss Dir klar sein, was der Kern Deiner Geschichte sein soll. Welches Ziel verfolgst Du mit Deiner Geschichte und wen willst Du überzeugen? … (zum weiterlesen hier klicken.)

Storytelling von www.beyourbest.de

 

Fremdschämen im Gottesdienst …

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…oder lieber begeistert?!

Darf ich offen sein? Neulich war ich in einem Gottesdienst und eine liebe Person hatte etwas berichtet. Toller Inhalt (soweit ich mich zumindest erinnern kann… wirklich, keine Ahnung, worum es da ging). Der ganze Auftritt war für mich kurz vorm fremdschämen. Ich hielt das fast nicht aus. Bin ich nun so schräg, dass ich mich nicht auf das „Wesentliche“ konzentrieren kann?!

Wenig später kam dann eine andere Person auf die Bühne und hat die ganzen Zuschauer mit ihrer Art begeistert und die Atmosphäre so positiv beeinflusst. Sie war ganz sie selbst. Hammer.

Wie kann man die Leute abholen und sie von der Bühne aus anleiten? Denn wenn man auf der Bühne steht, hat man den Wunsch, die Zuschauer anzusprechen und zu begeistern. Sei es von dem Inhalt, der vorgeführten Aktion und was auch immer auf der Bühne passiert. Wie kann man das erreichen? Wie kann man daran arbeiten, dass die Menschen einen gerne zuhören?

Folgende Punkte können dir dabei helfen daran zu arbeiten. Es gibt natürlich auch noch weiteres zu erwähnen, jedoch können schon diese drei Bereiche einen großen Unterschied machen.

Sei echt

Das sagt sich immer schnell und einfach. Aber wie kann man dort hinkommen, sich authentisch auf der Bühne zu verhalten? Eine hilfreiche Frage dazu ist: „Habe ich Angst, mich auf der Bühne zu blamieren?“ Je mehr man für sich weiß wer man ist und wer/was den eigenen Wert ausmacht (oder auch gerade nicht), desto entspannter und aufrichtiger kann man sich auf der Bühne bewegen. So wird es kommen, dass man keine /weniger Angst hat, sich vor Leuten zu blamieren. Denn das würde nichts an dem ändern, wer man ist.

Zeige Emotionen

Schon oft erwähnt und auch immer entscheidend: bringe nicht nur Sachinhalte, sondern deine eigenen Emotionen auf die Bühne. Der Zuschauer möchte dich „spüren“ und etwas miterleben. Durch die Emotionen entsteht Atmosphäre und ein Verständnis. Und seien wir ehrlich: man vergisst schnell, was gesagt wurde, aber nicht, wie man sich dabei gefühlt hat. Darum: sei dir bewusst, dass du auf der Bühne Emotionen zeigen solltest.

Erzähle Geschichten

Menschen interessieren sich für Menschen. Die Bibel ist schon voller Geschichten und Erlebnissen, damit wir dadurch mehr und mehr von Gott verstehen und begreifen. Durch Geschichten und Beispiele entstehen im Kopf Bilder und Emotionen zu dem jeweiligen Thema. Dies ist eine riesen Chance gerade den ganzen Menschen anzusprechen und zu erreichen.

 

Weiterführende Blog-Beiträge: Überzeugen – Gemeinsamkeiten – Wie authentisch bist du?

Was passiert denn jetzt?!

By | Blog, Moderation, Predigt & Rede | No Comments

Wenn man auf der Bühne steht, kann immer etwas Unvorhergesehenes eintreffen. Mal ist man  dabei total überrascht und entspannt. Manchmal kann man mit einer Situation auch regelrecht überfordert sein. Denn wenn man auf der Bühne steht hat man ja immer auch die Aufgabe, das Publikum anzuleiten und weiter zu führen.

Grundsätzlich sollte man solchen „schrägen“ Umständen entspannt und mit Humor begegnen. Natürlich kann man sich auch darauf vorbereiten. Nehme dir doch einmal Zeit (evtl. mit deinem Team), um dir über folgende Umstände und deinen Reaktionen Gedanken zu machen.

Reagieren auf Umstände

Auch während eines Gottesdienstes können unterschiedliche Dinge passieren. Gut ist es daher, sich schon vorab über Eventualitäten Gedanken zu machen. Überlege dir deine Reaktion auf die verschiedenen Vorkommnisse und tauscht euch darüber im Team aus. Manche Situationen können in einer Probe auch nachgestellt werden. Dadurch bist du besser vorbereitet und kannst auf der Bühne sicherer reagieren.
[framed_box]

Umstand

  • Stromausfall
  • Licht geht aus
  • Mikrofon bleibt aus
  • Die Band „schwimmt“ musikalisch (sehr unsicher)
  • Der Hauptsänger hat den Text vergessen
  • Es entsteht eine längere Pause (Band setzt nicht ein)
  • Jemand Fremdes (niemand aus der Kirche) betritt die Bühne
Reaktion
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Wie authentisch bist Du?

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Wenn man auf einer Bühne steht, wird zu Recht erwartet, dass man authentisch ist und bleibt. Dies ist immer schnell gesagt, jedoch ist dies nicht immer ganz einfach, dies vor einem Publikum zu sein.

Folgende Punkte sollen dir helfen, echt und authentisch auf einer Bühne zu stehen:

[list style=“list2″ color=“red“]
  • Sei dir bewusst, wer du bist!

Nur wenn du dir deiner Identität bewusst bist, kannst du du selbst sein. Wer darf deinen Wert bestimmen und wer auch nicht?

  • Habe keine Angst, dein Gesicht zu verlieren!

Wenn man ständig darum bemüht ist, gut anzukommen oder keine Fehler zu machen, wirkt  dies verkrampft und  unnatürlich.

  • Zeige deine Emotionen!

Es geht nicht nur um Sachinhalte (egal welche Veranstaltung es auch sein mag), sondern auch um Emotionen. Erzähle darüber, WIE etwas für DICH ist und sei dir bewusst, auch Emotionen zu zeigen (Kontraproduktiv sind die Extreme: Pokerface – Seelenstriptees).

  • Zeige deine Ecken und Kanten!

Es geht darum, wie echt jemand ist und nicht, wie perfekt. Darum zeige auch gerne deine Macken (und auch mal deine Schwächen).

  • Glaube an das, was du sagst!

Sei davon überzeugt, wovon du sprichst (oder auch singst). Stehe zu deinen Überzeugungen.

[/list]

Diese paar Punkte können dir helfen, authentischer vor Leuten zu sprechen und zu agieren. Ich freue mich über deine Erfahrungen zuhören, die du damit machst.

Kunst und Qualität in einer Kirche?!

By | Blog, Kreatives für einen Event | No Comments

Es gibt so viele begabte Menschen, die ihre Fähigkeiten ausleben! Überall. Ich finde das fantastisch. Künstler sprudeln förmlich über mit Kreativität und Qualität. Sie agieren mit so unterschiedlichen Künsten, Liedern und Aktionen und auf so unterschiedlichen Bühnen. Und wie selten sehe ich solche Menschen in den Kirchen! (Ohne natürlich Menschen zu Nahe zu treten…). Aber dieser Zustand tut mir echt oft weh.

Einen Ball
Es ist für mich wie in folgendem Beispiel: Da ist ein Vater, der seinem Sohn einen Ball schenkt. Der freut sich riesig über das Geschenk, kickt und wirft damit herum, spielt mit seinen Freunden, probiert Tricks und Kniffs aus und hat wirklichen Spaß mit dem Ball. Der Vater freut sich natürlich mit seinem Kind und ist froh, das passende Geschenk gemacht zu haben. Doch wenn sein Kind in seine Nähe kommt, hört es einfach sofort auf zu spielen, obwohl sein Vater so gerne auch mal ein paar Würfe mit ihm machen würde. Er kennt ja auch noch ein paar Tricks und würde sich freuen mit seinem Sohn und mit dem Geschenk zusammen Spaß zu haben. Aber aus irgendwelchen Gründen, spielt das Kind nur ohne seinen Vater mit dem Ball. Es hat einfach Freude an dem Ball und keinen Blick mehr für seinen Vater. Die Möglichkeit, mit ihm zusammen Ball zu spielen, erscheint für es so abwegig und schräg.
Ich sehe so viele begabte Künstler auf diversen Bühnen. Mein Wunsch ist es, dass diese Menschen ihre Begabungen auch in der Kirche und für Gott einbringen. Dies ist für mich so wie das Spielen mit dem Vater. Es ist doch klar: Wir können mit den Begabungen überall Spaß haben und mit Freunden „rumkicken“. Gott freut sich darüber. Und wie ein Vater freut er sich auch, wenn wir genau das mit ihm teilen.

Wenn ich an Kunst denke…
Wenn man heute Kreativität und Qualität sehen oder hören möchte, denkt man leider nicht sofort an Kirche. Man denkt eher an Musicals, Theater, Museen oder auch an die Wirtschaft. Gott ist der Schöpfer der Kreativität. Er hat alles erschaffen und erdacht – auch uns und unsere Begabungen. Darum wünsche ich mir von Herzen, dass wir in unseren Kirchen einen immer größeren Raum schaffen, in dem Künstler sich wohl fühlen, sich einbringen können und ihre Gaben weiter ausbauen. Kunst und Musik zu gestalten ist ein Geschenk. Und ich glaube, dass dieses Geschenk der Kreativität noch schöner erblüht, wenn wir mit dem Schöpfer der Kreativität zusammen „spielen“.

 

aus: Der Lobpreis-Trainer: Basics, Strategien udn Komzepte für einen authentischen Auftritt
Als Taschenbuch oder als ebook hier – oder überall im Handel

Warum schreibt der Kerl Bücher?

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Bücher über Gottesdienste, Bühne, Musik, Lobpreis, Moderation und Kommunikation? Warum das?

Ich möchte anhand eines Beispiels dies kurz erklären: Wenn man eine liebe Person zum Essen einladen möchte, könnte man ja einfach eine Packung Knäckebrot auf den Tisch knallen. Denn es geht ja eigentlich nicht um das Essen, sondern um die Gemeinschaft, die man miteinander beim Essen hat. Oder ich überlege mir, was die Person gerne isst, kaufe tolle Lebensmittel ein und stehe dann Stunden in der Küche, um ihr Lieblingsgericht zu kochen. Wenn man dann gemeinsam speist und sich die Leckereien munden lässt, geht es eigentlich nicht ums Essen, sondern um die Gemeinschaft miteinander. Aber: Das Essen drückt etwas aus und trägt auch entscheidend zur Atmosphäre bei. Das Knäckebrot und auch das Menü. Ein andermal bekommt man vielleicht überraschend Besuch und es ist nichts im Haus. Dann kann man die tollste Zeit zusammen am Küchentisch und einer Packung Knäckebrot haben. Auch das ist möglich.

Übertragen sehe ich dieses auch bei den Gottesdiensten. Es geht immer um die Gemeinschaft zu Gott und zueinander. Die Form, die kreativen Elemente, die ganze Planung und Struktur drückt etwas aus. Aber es geht nicht darum. Es spiegelt meine Haltung und Liebe. Es geht immer um die Beziehung zu Jesus Christus. Alles andere ordnet sich dem unter. Von diesem Blickwinkel aus, kann für mich eigentlich alles, was ich im persönlichen Leben tue und mache, auch in einem Gottesdienst Platz finden. Wenn wir uns Gedanken über Planung und Kreativität in einem Gottesdienst machen, ist es vergleichbar mit dem Kochen eines tollen Menüs. Es kann ganz wunderbar werden und die Gemeinschaft fördern. Aber es geht nicht um das Essen, sondern um die Beziehung. Wenn wir dramaturgische Überlegungen machen, dann ist es eine Art von „Essensgericht“, die das Innerste und die Haltung widerspiegeln kann.

Show und Gottesdienst

Gottesdienste können, dürfen und müssen auch unterhaltend sein. Denn sonst hört heute kaum noch jemand zu. Das ist man in unserer Kultur so gewöhnt. Gottesdienste dürfen auch mal Showcharakter haben. Aber: Es geht nicht darum. Es geht nicht um die Show und um die Unterhaltung. Es geht um tiefe, echte und geistliche Gemeinschaft. Diese kann sich in der Stille und der Ruhe und im Feiern und der Unterhaltung finden und ausdrücken.

Das Beste und nicht den Rest

Für mich ist die Gestaltung eines Gottesdienstes tief damit verbunden, mein Bestes für Gott zu geben. Darum war und ist es mir auch wichtig, diese Bücher geschrieben zu haben. Sie sollen einen Beitrag dazu leisten, die Nachricht aus der Bibel optimal von einer Bühne im Rahmen eines Gottesdienstes zu kommunizieren. Das ist mir ein Anliegen: dass man nicht aufhört immer weiter an der Qualität in den Kirchen und Gemeinden zu arbeiten. Denn wir haben einen Auftrag, der viel mit Kommunikation zu tun hat.

Es ist so unpassend, Gott nur den „Rest“ zu geben; etwas von dem, was übrig bleibt. Ich möchte es immer wieder neu lernen, für Gott das Beste zu geben, was mir zur Verfügung steht. Das „Erste“ und nicht das „Letzte/den Rest“.

Gott möchte mit dir und mir seine Kirche gestalten und Menschen begegnen. Ich würde mich wirklich darüber freuen, wenn die Bücher dich bei deinem Dienst unterstützen und dir helfen, an deinem Potential zu arbeiten und das Beste für Gott zu geben.

Der Dritte Ort

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Der dritte Ort ist ein Fachausdruck der Soziologie. Als erster Ort wird der Wohnraum bezeichnet, der zweite Ort ist der Arbeitsplatz und der dritte Ort ist ein neutraler Ort, in der man verweilt und soziale Bindungen zur Umwelt aufrecht erhält.

Wie kann man nun solch einen dritten Ort gestalten? Es sollten Orte sein, an denen man sich vorübergehend zu Hause fühlt und die emotional so stark sind, dass sie ihren Besuchern die Möglichkeit geben, sich selbst emotional aufzuladen. Dies merkt man schon, wenn man in ein Starbucks-Café geht. Man möchte dort nicht nur Kaffee trinken, sondern sich wohl fühlen, abschalten, auftanken, entspannen, genießen, sich unterhalten, austauschen, Leute treffen, entspannt arbeiten, etwas lesen und so vieles mehr. Man hält sich dort gerne auf und bekommt nicht nur ein Produkt in die Hand. Wieso ist dies so und was machen solche Orte aus? Was kann man davon für seine Kirche oder Organisation lernen?

Ein großer und wichtiger Punkt ist es, was man dort erleben kann und wie authentisch es dort ist.

„Die Erfolgreichen Erlebniskonzepte der Gegenwart verbinden die Sehnsucht nach dem Entertainment mit ehrlichen, großen Gefühlen, mit echten Materialien und hochwertigem Design, mit Lebenshilfe im Alltag, mit der Seelenmassage zwischendurch für den gestressten Kunden. Kurzum: Die Erlebnissgesellschaft ist erwachsen geworden.“ (aus dem Buch: Marketing spüren)

Gerade die Gestaltung der Räume hat einen sehr großen Einfluss, ob Menschen sich wohl und „zu Hause“ fühlen. Welche Emotionen werden bei den Leuten ausgelöst, wenn sie z.B. die Räume eurer Kirche betreten? Genießen die Menschen die Atmosphäre, das Echte, die positive Wirkung oder empfinden sie eher eine Wartezimmeratmosphäre wie beim Zahnarzt?

Überprüfe doch einmal anhand der emotionalen Wirkung eure Räumlichkeiten.

Empfehlen möchte ich hierzu das Buch: „Marketing spüren – Willkommen am Dritten Ort“ von Christian Mikunda, Redline Wirtschaft

Fünf Fragen an deine Rede

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Fünf Fragen, die jede Rede beantworten muss.

von Stefan Hänsch, ICF Berlin – Mundwerk-Blog


Der größte Teil meiner Tätigkeit als Leiter besteht darin zu kommunizieren. Ich habe in meinem Leben schon viel “gelabert”, bis mir bewusst geworden ist, dass ich jedes Mal, wenn ich aufstehe um etwas zu sagen, die Chance habe Vision und Werte zu vermitteln.

Damit das was du auf dem Herzen hast und vor deinem inneren Auge siehst auch bei den Menschen ankommt, hier ein kleine Hilfestellung in Form von 5 Fragen, die man an jede Rede stellen sollte. Andy Stanley, Senior Pastor der Northpoint Community Church baut jede seiner Predigten nach diesem Prinzip auf. Anfänglich etwas skeptisch und auf meine rethorisch korrekten 3 Punkte Predigten eingeschossen habe ich angefangen nach diesem Prinzip zu arbeiten. Das positive feedback der Zuhörer lies nicht lange auf sich warten.

Mittlerweile mache ich mir die Arbeit vor jeder Rede und scanne sie mit den folgenden fünf Fragen.

1. WAS sollen die Zuhörer wissen?

Das ist die Frage nach der INFORMATION

Was ist der EINE Punkt, den die Zuhörer wissen müssen? Reduziere die unendlich vielen Ideen, die du während der Vorbereitung im Kopf hast auf einen einzigen Punkt. Es gibt ihn bei jeder Predigt oder Rede die du hälst. Der Punkt von dem du kaum erwarten kannst, ihn auszusprechen. Das ist der Satz, der Gedanke, der dich fast zum Platzen bringen würde, wenn du ihn nicht aussprichst. Nimm diesen einen Punkt und baue alles andere herum.

Für alle anderen guten Gedanken und Ideen habe ich mir auf meinem Desktop einen “kill your babys” Ordner angelegt. Dieser Ordner ist seitenweise voll mit guten Ideen. Ideen, die du gern gesagt hättest, die aber den Hauptgedanken nicht unterstützen. Und es fällt mir jedesmal enorm schwer sie herauszulöschen und in den “k-y-b” Ordner zu verschieben.  Aber dieser Ordner ist der Fundus für weitere Predigten.

2. WARUM sollen die Zuhörer es wissen?

Das ist die Frage nach der MOTIVATION

Diese Frage ist der Schlüssel, der deine Einleitung interessant macht. Warum ist es wichtig, dem da vorn zuzuhören? Du lieferst quasi den Grund, und machst die Zuhörer heiß auf das was kommt. Zu oft wird in Kirchen darüber gepredigt, wie Menschen heilig, gerecht und rein zu leben haben. Allerdings haben wir den Menschen selten einen guten Grund dafür geliefert sich für einen solchen Lebensstil zu entscheiden. Die Frage nach dem WARUM, entfacht in Menschen eine Sehnsucht.

3. WAS sollen die Zuhörer tun?

Das ist die Frage nach der ANWENDUNG

Hier geht es nicht um allgemeine Floskeln, wie schön es wäre wenn… Hier geht es um die konkrete Frage: Wozu kann ich die Menschen herausfordern. WAS können sie konkret tun um einen Schritt weiter zu kommen. Und das müssen keine Riesen Aufgaben sein. Sprichst du über einen verantwortungsvollen Umgang mit Geld, dann fordere Menschen beispielsweise dazu auf einmal für einen Monat lang aufzuschreiben wofür sie jeden einzelnen cent ausgeben.

4. WARUM sollten es die Zuhörer tun?

Das ist die Frage nach der INSPIRATION

Jede Möglichkeit, die sich dir zum Reden bietet, bekommst du die Chance Menschen zu inspirieren mit dem was du sagst. Dafür brauchst du noch nicht mal ein Rednerpult. Mit der Frage nach der Inspiration lädst du deine Zuhörer zum träumen ein: “Stellt euch vor, alle Menschen würden den Nächsten mehr achten als sich selbst. Stellt euch diese Atmosphäre nur einmal vor!” Am Ende jeder message darfst du mit den Menschen träumen: “Was wäre wenn? Wie sähe die Welt aus, wenn jeder einzelne das worum es gerade ging konsequent anwenden und leben würde? Was wäre, wenn jeder Prediger sich während der Vorbereitungszeit über diese 5 Fragen Gedanken gemacht hätte?” ;-)

5. WAS kann ich den Menschen mitgeben?

Das ist die Frage nach der ILLUSTRATION.

Welche Gedankenstütze kann ich den Menschen geben, damit sie sich an das Gesagte erinnern. Hier gilt es kreativ zu werden. Jedem Zuhörer einen Dominostein in die Hand zu drücken um zu verdeutlichen, dass jeder ein wichtiger Teil in Gottes Geschichte ist kann genau so wirkungsvoll sein wie eine Verkleidung als Pinguin um deutlich zu machen wie optimal sich Gott die Schöpfung gedacht hast. Wichtig, sind Sachen, die Menschen “mitnehmen” können um sich auch Tage später noch an das Gesagte zu erinnern. Meist entfaltet sich der Inhalt eine ganzen Predigt an einem klitzekleinen Gegenstand, den die Menschen im Gedächtnis behalten oder später in ihrer Tasche wiederfinden.


Anfänglich ist es harte Arbeit sich anhand dieser Fragen durch ein Thema zu arbeiten. Ich möchte dich herausfordern es beim nächsten Mal , wenn du eine Rede vorbereitest einmal konsequent zu durchdenken und anzuwenden. Auf deine Erfahrung, die du damit machst bin ich sehr gespannt.

Wie verhalte ich mich vor dem Auftritt?

By | Blog, Moderation, Predigt & Rede | No Comments

Wichtig vor jedem Auftritt ist, dass man vorbereitet ist. Jetzt geht es um die Vorbereitung, wenn man kurz vor dem Auftritt steht. In welcher Stimmung man auf die Bühne geht, hat einen großen Einfluss auf den Gottesdienst. Hier ein paar Punkte, die dich dabei unterstützen sollen.

  • Führe wenn möglich direkt vor dem Auftritt keineGespräche mehr. Sei lieber allein oder mit deinem Teamhinter der Bühne. Wenn man evtl. schwierige oder ablenkende Gespräche kurz vorher führt, trägt man diese auchunbewusst mit auf die Bühne.
  • Mache dir die Eckpunkte der Lieder und deiner Ansagen noch einmal bewusst.
  • Bereite dich auch körperlich und emotional auf den Auftritt vor. Durch z. B. Springen, Hüpfen, Arme kreisen (u. ä.), kannst du zum einen negative Spannung abbauen und zum anderen mit mehr Energie auf die Bühne gehen.
  • Falls noch nicht geschehen, sollten die Sänger sich einsingen.
  • Eine gute Möglichkeit ist auch ein gemeinsamer Start mit der Band hinter der Bühne (Gebet, Zuspruch, Händedruck, etc.).

Es ist wichtig, dass man sich diese Zeit nimmt und nicht nur „nebenbei“ auf die Bühne geht. Beobachte dich selbst, ob du positiv „geladen“ bist oder eben mal so vorbeikommst.

 

Aus „Der Lobpreis-Trainer“ – ab Januar 2012 erhältlich.

Als Sänger besser kommunizieren

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Wenn man ein Lied auf einer Bühne vorträgt, dann sollte es das Ziel sein, dass der Inhalt des Songs und die Musik selbst optimal zum Publikum kommuniziert werden. Um dies zu erreichen, kann man den Vortrag und die damit verbundene Vorarbeit in „innere und äußere Wirkung“ aufteilen.

Einfach gesagt, ist die „Innenwirkung“ das Denken und Empfinden bei einem Lied auf Grund des Textes und der Musik (Emotionen und Gedanken). Mit der „Außenwirkung“  ist Folgendes gemeint: Die inneren Emotionen und Gedanken zu einem Lied finden ihren Weg in der Gestik, Mimik, Körperhaltung und die musikalische Interpretation.

Wenn die Außenwirkung losgelöst von der Innenwirkung ist, wird die gesamte Performance auf der Bühne nicht gut werden. Man erkennt als Zuschauer, ob es „nur Bewegungsabläufe“ sind, oder diese auf Grund einer eigenen Geschichte erlebbar werden. Bleibt nämlich die „Innenwirkung“ aus (also das Mitdenken des Liedes, die eigene Emotionen, das Erleben des Inhaltes des Liedes), wirkt der Auftritt künstlich. Ähnlich falsch wäre es, wenn es sich nur im Inneren abspielt und nicht nach außen dringt. Wenn das Lied im Denken und Empfinden „nur“ im Kopf bleibt, wirkt der Vortrag oder das Singen des Liedes eher hohl. Es kommt dann wenig bis nichts an Emotionen und Inhalt des Liedes zum Publikum herüber.

Beide Aspekte müssen bedacht und beachtet werden.

Aus „Der Lobpreis-Trainer“ – ab Januar 2012 erhältlich.

 

Tipps für Ansagen im Lobpreis

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In einem Gottesdienst werden in einem „Lobpreis-Teil“ nicht nur Lieder für Gott gesungen, sondern es wird dazwischen auch etwas gesagt. Erfahrungsgemäß ist es zu viel, wenn man zwischen allen Liedern etwas spricht, betet oder liest. Je nach Art des Lobpreises und der Kirche variiert dies natürlich. Aber ich möchte dir Mut machen, nicht ständig etwas zu sagen, sondern die Übergänge auch anders zu nutzen (z.B. musikalisch gut herüber zu leiten). Hier ein paar Beispiele und Tipps, wie du verschiedene Ansagen gestalten kannst:

[list style=“list1″ color=“red“]
  • Bereite jede Ansage vor. Überlege dir rechtzeitig, was du wie und vor allem warum weitergeben möchtest. Was bezweckst du mit deiner Ansage?
  • Begrüße die Zuschauer immer so, dass sich auch Erstbesucher willkommen fühlen.
  • Bringe persönliche Beispiele und Erfahrungen in deine Überleitungen mit ein. Was bedeutet dir ein bestimmtes Lied/ein Vers/etc.?
  • Sei dir bewusst, dass die Leute dich persönlich auf der Bühne spüren möchten. Darum zeige auch bei den Ansagen Gefühle und erzähle darüber, WIE etwas für dich ist/war.
  • Greife Liedzeilen oder Passagen auf. Dies kann unterschiedlich aussehen: von dem Lied gehst du in einen Bibeltext; du greifst den Vers in ein Gebet auf; leitest zu dem Text im nächsten Lied über usw.
  • Gestalte mit deinen Ansagen bewusst die Atmosphäre. Was möchtest du für eine Atmosphäre kreieren? Positiv, ausgelassen, auffordernd, tief bewegende, motivierend, ruhig, Stille usw.
  • Auch Zeiten für Stille in einem Gottesdienst musst du anleiten (z.B.: „Lasst uns ein paar Momente still werden…“).
  • Nach der Predigt greife keinen neuen Punkt auf, sondern vertiefe nur die Hauptaussage (weniger ist mehr).
  • Rede nicht zu viel und zu lange. Beachte die Zeit, die für den gesamten Worshipblock vorgesehen ist.
  • Lese auch mal Bibelverse vor. Diese sollten hinführend zu dem Lied/Lobpreisteil/Thema des Gottesdienstes/etc. sein.
[/list]

Umgang mit Lampenfieber

By | Blog, Moderation, Predigt & Rede | No Comments

Wenn man auf der Bühne steht und vor Menschen spricht, singt oder musiziert, ist es normal, dass man in gewisser Weise angespannt ist. Eine leichte Anspannung ist auch gut, denn dadurch ist man sich seiner Aufgabe sehr bewusst und hellwach.
Schlägt diese Anspannung aber in echtes Lampenfieber um, wird es eher zum Albtraum. Das Herz schlägt bis zum Hals, man bekommt schwitzige Hände, die Knie werden weich und man möchte am liebsten ganz woanders sein. Vielleicht hat man diesen Effekt nicht immer in der stärksten Form, jedoch kann es einen gerade dann plagen, wenn man mit dem Musizieren auf der Bühne beginnt. Was tun?

Zum einen wird mit der Erfahrung und der positiven Routine das Lampenfieber verschwinden. Zum anderen kann man auch aktiv entgegen wirken, damit man für die Bühne und seine Aufgabe parat ist.

Der Körper kann grundsätzlich nur einen Schmerz, eine Anspannung bewusst wahrnehmen. So kann man das Lampenfieber abbauen, indem man die Zehen zusammenkrallt, hält und dann wieder löst. Das sieht man nicht und hilft, die andere Anspannung zu verringern. Bevor du auf die Bühne gehst kannst du auch die Hände zu Fäusten machen, halten und wieder lösen. Ebenso kann es sehr hilfreich sein, vor dem Auftritt Lockerungsübungen zu machen. Dadurch kann sich auch die negative Spannung im Körper abbauen. Durch die Bewegung kann sich der Körper entspannen und den Stress verringern.

Wenn man aufgeregt ist, kann es helfen, sich nicht auf seine Gefühle zu konzentrieren, sondern auf die Emotionen des zu spielenden Liedes. Worum geht es in dem Song? Welche Gefühle und Inhalte werden dort ausgedrückt? So wird der Fokus von der eigenen Nervosität zu den Emotionen des Liedes verschoben. Dafür ist natürlich eine gute Vorbereitung wichtig.

Es ist normal, dass sich aufgrund von wenig Erfahrung Lampenfieber einstellt. Das ist nicht schlimm oder gar ein Problem. Man kann daran arbeiten und sich entspannen. Gerade im Bezug auf das Lampenfieber möchte ich noch einmal auf die Identität eingehen. Egal was du tust, welche Fehler dir passieren oder wie du dich verhältst: Gott liebt dich und nimmt dich an, so wie du bist. Das darf und soll dir Sicherheit und Stärke für deine Aufgabe geben. Mach dir das stets bewusst. Gott hat dir Gaben und Fähigkeiten gegeben und du setzt sie für ihn im Rahmen eines Gottesdienstes ein. Welch ein Vorrecht und Geschenk! So kannst du positiv entspannt sein.

Tipp: Wenn du Lampenfieber vor deinem Auftritt hast, dann lasse es zu und verdränge es nicht. Erkenne und bejahe dein Lampenfieber und gehe dann ganz ruhig Schritte, um die Spannung durch z.B. oben genannte Aktionen abzubauen.

Kurz zusammen gefasst
• Du darfst auch mal Lampenfieber haben.
• Kralle deine Zehen zusammen und löse sie wieder, um Spannung abzubauen.
• Mache vor deinem Auftritt Lockerungsübungen.
• Schaue mehr auf die Emotionen des Liedes, als auf deine eigenen.
• Sei gut vorbereitet.
• Mache deinen Selbstwert nicht an deinem Auftritt fest.

Gemeinsamkeiten

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Um eine gute Kommunikation zu ermöglichen, ist es hilfreich, Gemeinsamkeiten aufzuzeigen.
Ob man nun von einer Bühne oder auch schriftlich Menschen sein Anliegen näher bringen möchte, ist es ratsam, Gemeinsamkeiten zu betonen. Dadurch fühlt sich der Zuhörer nicht nur verstanden und auch abgeholt, sondern er ist auch offener für die Inhalte. Denn der Redner ist ja „auch so wie man selbst“.

Dies kann sich ganz unterschiedlich ausdrücken:

Beispiele:
[list style=“list5″ color=“blue“]

  • Das „Wir“ betonen: wir als Christen/Männer/Frauen/Gruppe XY/Leiter/Mitarbeiter
  • Persönliches erzählen. – „Mir geht es auch so, dass…“ Dadurch ermöglicht man Zuhörern, ein Stückweit an seinem Alltag Anteil zunehmen.
  • Bei jeder Kommunikation überlegen, wo es Gemeinsamkeiten gibt und diese erwähnen: essen, trinken, musizieren, Sport, etc.

[/list]

Durch diese Interessensüberschneidungen fühlen sich deine Zuhörer mehr verstanden und hören aufmerksamer zu.
Frage dich: Wo sind die Gemeinsamkeiten zu meinem Publikum und wie kann ich diese betonen?

Keep it simple

By | Blog, Moderation, Predigt & Rede | No Comments

Es ist nicht nur wichtig, was man sagt, sondern auch wie man es sagt. Und das so einfach wie möglich. Einfach ist gut, kompliziert ist schlecht. Man muss sich nur die Werbung anschauen und man bemerkt, dass gerade die einfachen und witzigen Slogans einem in Erinnerung bleiben.
Wenn du z.B. eine Rede oder eine Predigt hältst, dann frage dich bei der Vorbereitung, wie du deinen Inhalt einfach und klar halten kannst. Damit ist nicht gemeint, dass man schwierige und komplexe Sachverhalte auslässt, sondern diese gut und einfach kommuniziert.
Ein Schritt dazu ist es, einfache Gliederungspunkte zu entwickeln. Anstatt sich in irgendwelchen verschachtelten Sätzen zu verfangen, suche eine einfache Ausdrucksweise.

Anstatt:
Predigtthema: Das Vertrauen in Gottes Idee für dein Leben und deine Beziehungen
1. Das Vertrauen in Gott kann deinem Leben neuen Schwung geben.
2. Glaube an das, was Gott in dich hineingelegt hat.
3. Deinem Mitmenschen zu vertrauen, unterstützt Gottes Idee von Beziehungen.

Besser:
Predigtthema: Vertraue
1. Vertraue Gott
2. Vertraue dir
3. Vertraue den Menschen

Auch wenn nicht alle Gliederungen so kompliziert daher kommen, überlege dir immer, wie man diese vereinfachen kann, um eine gute Kommunikation zu ermöglichen. Das gleiche gilt natürlich auch für den gesamten Inhalt. Habe einen guten Inhalt und „Keep it simple“.

100% Konzentration – oder auch nicht

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Neulich hatte ich schon eine kleine Übung bez. Ablenkung in diesem Blog geschrieben. Ich möchte das Thema noch einmal kurz vertiefen.
Wenn du als Musiker auf der Bühne stehst, dann sieht es meistens nicht wie folgt aus:

[info]100% Konzentration => 100% Musik[/info]

Man ist zwar vorbereitet und freut sich zum einem auf den Auftritt, jedoch kommen die verschiedensten Punkte einem selbst in die Quere. Praktisch und fachlich beherrscht man sein Instrument, jedoch ist das eigene Denken oder die Reaktion auf Umstände die Punkte, die einem ein Abrufen der eigenen Fähigkeiten nicht gelingen lassen.

[info]100% Konzentration
=> 50% Vorspielangst
=> 50% Musik[/info]

Es kann aber auch noch ganz anders aussehen:
[info] 100% Konzentration
=> 35% Langeweile
=> 15% zuversichtlich aussehen wollen
=> 25% Musik
=> 15% denken an frühere Auftritte
=> 10% Essen nach dem Auftritt[/info]

Jeder hat nur 100% Konzentration. Wenn man sich jedoch mit diversen Punkten herumschlägt, dann bleibt weniger Aufmerksamkeit für die eigentliche Musik und dem eigenen Potenzial. Darum ist es wichtig, dass das eigene Denken dem Musizieren auf der Bühne nicht im Wege steht. Beachte doch einmal bei einer Probe oder einem Auftritt, ob dir dies evtl. passiert.

– Nutze die Übung gegen Ablenkung.
– Beachte dein eigenes Denken.
– Beachte auch dein Denken über dich selbst (Selbstwert).

Deinen Auftritt verbessern…

By | Blog, Moderation, Musiker, Predigt & Rede | No Comments

Von einer Bühne wird immer kommuniziert: bewusst oder unbewusst. Als Akteur möchte man (hoffentlich) immer besser darin werden, sein Anliegen optimal weiter zu geben. Sei es beim Reden, durch ein Lied, als Musiker oder auch als Schauspieler. Dazu gehört natürlich, dass man sich fachlich kontinuierlich weiterbildet.

Ein Hauptpunkt ist jedoch das eigene Selbstvertrauen bez. der eigene Selbstwert.

Auf der Bühne ist es wichtig, dass man sich sicher und auch wohl fühlt. Ein mangelndes Selbstwertgefühl wird sehr schnell vom Publikum wahr genommen. Dies geschieht oft unbewusst, äußert sich aber in der jeweiligen Performance. Sei es in der Körperhaltung, der Mimik, dem Gang und auch beim Singen. Denn je mehr man entspannt auf der Bühne „los lassen“ kann, desto besser wird die eigene Performance. Beachte als Akteur unbedingt den Punkt des eigenen Selbstwertes. Denn dadurch werden dein Auftritt und deine Kommunikation von der Bühne besser. Habe Vertrauen zu dir und sei dir bewusst, wer du bist.

Einfach gesagt: Du weißt, wer du bist, darum habe keine Angst, dein Gesicht auf der Bühne zu verlieren.

Ablenkung

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Wenn man auf einer Bühne musiziert oder etwas vorträgt, kann es immer einmal passieren, dass man abgelenkt wird. Sei es durch Geräusche im Publikum, schwer zu interpretierenden Blicken oder auch den eigenen, negativen Gedanken. Vielleicht denkt man immer zu: „Gleich kommt die schwierige Passage im Song, die nie klappt.“ Und so wird man wirklich abgelenkt und kann sich nicht für die Aufgabe auf der Bühne konzentrieren.

Eine Übung, die man gut im Team und bei der Vorbereitung umsetzen kann, ist Folgende:

Eine Person performt ein Lied auf der Bühne (Sänger, Instrumentalist – alternativ: eine Moderation, Rede, etc.). Jemand anders lenkt diese Person ab. Sei es durch demotivierende Sätze, die man der Person während der Performance ins Ohr sagt oder auch ab und zu spontan ein Radio einschaltet oder ähnliches.
Ziel ist es, mit Störung und auch eigenem negativen Gedanken besser umzugehen und sich nicht von dem Vortrag abbringen zu lassen. Diese Übung sollte man im Laufe der Zeit öfters wiederholen, um sicherer zu werden.

Überzeugen

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Kevin Dutton, ein Psychologe an der britischen University of Cambridge geht davon aus, dass Überzeugungskraft auf fünf Elementen beruht. Er sagt folgendes:

„Die Botschaft muss einfach und überraschend sein, unser Eigeninteresse ansprechen und von einem Menschen vorgebracht werden, der Empathie und Selbstvertrauen ausstrahlt.“

Dies bei zum Beispiel Predigten und Reden zu beachten, kann zu einem großen Vorteil sein. Diese Punkte können helfen, die Ansprache und das eigene Auftreten zu überprüfen. Denn man möchte ja mit seinem Auftritt ein Ziel verfolgen, welches man seinem Publikum überzeugend nahe bringen möchte.

Fünf Elemente
• Einfach
• Überraschend
• Das Eigeninteresse ansprechen
• Empathie zeigen
• Selbstvertrauen ausstrahlen

Vortrag gut vorbereitet

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Neben dem Ziel deines Vortrages/Predigt (schriftlich formulieren), solltest du diesen gliedern. Dazu drei verschiedene Arten, die dir dabei helfen können.

Gliederung für die Rede oder Predigt
1. Antike Gliederung: Einleitung, Problem, Argumentation, Schluss.
2. Problemlöseformel: Problem, Ursache, Ziel, Lösungsvorschlag, Aufforderung.
3. Klassischer Fünf-Satz: Thema, These, Begründung, Fazit, Aufforderung.

Gliedere doch einmal deine Predigt nach einem dieser Modelle. Diese Punkte sind kurz und knapp, können aber deinen ganzen Aufbau deiner Rede sehr positiv beeinflussen.

Was den sympathischen Redner kennzeichnet

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Eine kleine Liste mit hilfreichen Tipps:

[list style=“list2″ color=“gray“]

  • Deutlich sprechen
  • erleichtert das Verstehen

  • laut genug sprechen
  • schätzt man eher als eine leise Stimme

  • Pausen machen
  • zum Nachdenken, mitkommen

  • Gedankensprünge vermeiden
  • damit jeder mitkommt

  • bildhaft sprechen
  • regt Vorstellungsvermögen an

  • übersichtliche Hauptsätze gebrauchen
  • werden leicht und angenehm aufgenommen

  • die Zuhörer achten und beachten
  • drückt Achtung aus, fördert das zuhören

  • angemessen betonen
  • anstatt zu leiern, Bewahrung vor dem Einschlafen

  • verständliche Worte wählen
  • damit jeder klar kommt und alles versteht (Fremdwörter)

  • von deinem Thema begeistert sein
  • warum sollen sonst die anderen davon begeistert werden?

  • lebendig und interessant sprechen
  • damit man gerne bis zum Schluss zuhört

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Versuche dich immer wieder als Redner in die Lage der Zuschauer zu versetzen. Die Bedürfnisse der Zuschauer sollte auf alle Fälle in diesem Bereich des Redens die Grundlage bilden.

Begrüße Feedback

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Wenn du auf einer Bühne stehst ist es ratsam, beständig an sich und seinem Auftritt zu arbeiten. Denn du trägst eine Verantwortung. Ein Weg dazu ist u.a. Feedback zu begrüßen.

Sieh eine konstruktive Kritik als deinen Freund an. Du kannst daran und damit wachsen und vorankommen. Wäge das Feedback ab und weise es nicht sofort zurück. Du musst nicht zu jeder Rückmeldung eine Stellung abgegeben. Bedanke dich für ein ehrliches Feedback und mache dir darüber Gedanken. Ist die Information berechtigt oder richtig, versuche darauf einzugehen.

Eine Hilfe ist es, sich ein paar Leute zu suchen, die einem regelmäßig Feedback geben. Beachte dabei, dass es nicht nur Personen sind, die alles immer toll finden oder immer alles gleich sehen wie du. Für dich kann es zum großen Vorteil werden, wenn du unterschiedliche Wahrnehmungen hörst und weißt, dass die Personen hinter dir stehen.

Gehe weise mit Kritik um. Nimm das, was dich voran bringt, ernst. Wenn Personen dir etwas sagen, was du auch nachdem du es geprüft hast, nicht bejahen kannst, versuche das Gesagte einfach zu vergessen. Bist du dabei unsicher, frag deinen Pastor oder auch deine Freunde, wie sie das sehen. Das Ziel ist es ja, sein Bestes zu geben und zu wachsen.


Tipps für den Feedbackgeber:

• Äußere den Gesamteindruck.
• Sage etwas Positives.
• Erkenne immer Bemühungen und Einsatz an.
• Rede in „Ich“-Botschaften („auf mich wirkt es…“).
• Vermeide Übertreibungen und negative Vergleiche.

Wie viel Tempo hat dein Gottesdienst?

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Heute ist man es gewohnt, sich schnell und abwechslungsreich zu informieren und unterhalten zu lassen. Wenn man dies wertneutral betrachtet, sollte man sich überlegen, inwieweit man den Gottesdiensten in den Kirchen mehr „Tempo“ geben könnte. Damit ist nicht gemeint sich einfach hektisch und Hauptsache laut über die Bühne zu bewegen. Es geht mehr um Kreativität und um „saubere“ Übergänge der einzelnen Programmelemente. Gerade Männer lieben es, wenn es im Gottesdienst „zackig und Schlag auf Schlag“ voran geht.

Sicherlich ist und kann der Gottesdienst auch ein Ruhepunkt in der Woche sein. Jedoch ist es eher zu empfehlen solche Elemente im Gottesdienst mit ein zu bauen, anstatt alles langsam (und vom empfinden eher lahm) ablaufen zu lassen. Wichtig bei allen Überlegungen und Umsetzungen ist, entspannt und klar auf der Bühne zu agieren. Nicht hektisch oder lahm, sondern präsent, aktiv und mit guten Übergängen.

Hilfreiche Fragen:
• Welche Faktoren nehmen das Tempo aus dem Gottesdient?
• Wie sind die einzelnen Übergänge der Programmelemente?
• Wie abwechslungsreich ist der Gottesdienst gestaltet?