was successfully added to your cart.

Welchen „Status“ übernimmst du auf der Bühne?

Wenn man mit einer Person spricht, kann man grob gesagt „auf einer Ebene“ miteinander ins Gespräch kommen, „dominierend“ sein oder sich in einem „unterlegenden / tiefen“ Status befinden. Dies geschieht meist unbewusst, ist jedoch anhand der Körpersprache meist ersichtlich. Möchte ich mein Gegenüber „endlich mal sagen, was ich alles weiß“, zeigt sich dies an der Körpersprache. Fühle ich mich unterlegen, sieht man dies auch.

Wenn ich auf der Bühne meinen Zuschauern etwas mitteilen möchte, ist es hilfreich, eine „Statusanpassung“ vor zunehmen. Viele Politiker stützen sich mit ihren ausgetreckten Armen auf das Pult und demonstrieren „Überlegenheit und Dominanz“. (Interessanter Weise tun dies z.B. Kofi Annan und Barack Obama nicht.) Demonstriere ich mit meiner Körperhaltung diesen „hohen Status“ nicht, vermittel ich dadurch meinem Gegenüber, dass ich ihn ernst nehme und wertschätzte.

Wenn man auf der Bühne spricht, sollte man die Einstellung haben, mit den Zuschauern auf einer Ebene zu stehen. Ist diese Einstellung nicht vorhanden, sieht man dies schnell an der Körperhaltung. Natürlich kann die Körperhaltung auch durch Unsicherheit hervorgerufen sein. Darum hier ein paar kurze erklärende Punkte:

Hoher Status:

  • unbewegter Kopf beim Sprechen
  • direkter und herausfordernder Blick, langer Blickkontakt
  • aufrecht, breitbeinig

Tiefer Status:

  • hängende Schultern, gebeugt
  • unsicherer Stand
  • kleine, schnelle Gesten
  • nervöses Lächeln

Auf der Bühne muss man präsent sein und dies auch durch seine Körpersprache deutlich machen. Dazu gehören Spannung im Körper, Schultern zurück und ähnliches. Bei alle dem sollte man jedoch sich immer bewusst machen: ich bin auf der gleichen Ebene, wie mein Publikum. Zeige mit deiner Körpersprache Präsenz, aber keine Dominanz. Denn dadurch verringert sich die Wertschätzung gegenüber dem Publikum.