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Category Archives: Musiker

Krasse Show…

By | Blog, Kreatives für einen Event, Musiker | No Comments

Ich gebe es zu: Ich liebe es, herausragende Shows anzuschauen. Dabei geht es nicht um das ganze (z.T. technische) Material, sondern um die Art und Weise, die Kreativität, die Qualität, die Liebe zum Detail, die Geschichte, die erzählt wird, die Emotionen, die geweckt werden uvm. So viele Menschen schauen sich solche Shows an und sind begeistert.

Ich finde es immer wieder spannend, davon zu lernen, WIE etwas präsentiert wird. Vielleicht kannst du auch verschiedene kleine oder große Punkte von den Beispielen nehmen, um klein oder groß davon zu lernen.

In der Kirche haben wir eine geniale Message. Ich finde es spannend, diese auf moderne und aktuelle Art zu kommunizieren. Warum also auch nicht mal mit einer großen „Show“…

Beispiele:

Man kann die Musik mögen oder nicht: aber es ist eine krasse Show…

[vimeo]http://vimeo.com/35594718[/vimeo]

…ach ja: die Produktionskosten für diese Tour waren 60.000.000€

 

 

 

 

Als Sänger besser kommunizieren

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Wenn man ein Lied auf einer Bühne vorträgt, dann sollte es das Ziel sein, dass der Inhalt des Songs und die Musik selbst optimal zum Publikum kommuniziert werden. Um dies zu erreichen, kann man den Vortrag und die damit verbundene Vorarbeit in „innere und äußere Wirkung“ aufteilen.

Einfach gesagt, ist die „Innenwirkung“ das Denken und Empfinden bei einem Lied auf Grund des Textes und der Musik (Emotionen und Gedanken). Mit der „Außenwirkung“  ist Folgendes gemeint: Die inneren Emotionen und Gedanken zu einem Lied finden ihren Weg in der Gestik, Mimik, Körperhaltung und die musikalische Interpretation.

Wenn die Außenwirkung losgelöst von der Innenwirkung ist, wird die gesamte Performance auf der Bühne nicht gut werden. Man erkennt als Zuschauer, ob es „nur Bewegungsabläufe“ sind, oder diese auf Grund einer eigenen Geschichte erlebbar werden. Bleibt nämlich die „Innenwirkung“ aus (also das Mitdenken des Liedes, die eigene Emotionen, das Erleben des Inhaltes des Liedes), wirkt der Auftritt künstlich. Ähnlich falsch wäre es, wenn es sich nur im Inneren abspielt und nicht nach außen dringt. Wenn das Lied im Denken und Empfinden „nur“ im Kopf bleibt, wirkt der Vortrag oder das Singen des Liedes eher hohl. Es kommt dann wenig bis nichts an Emotionen und Inhalt des Liedes zum Publikum herüber.

Beide Aspekte müssen bedacht und beachtet werden.

Aus „Der Lobpreis-Trainer“ – ab Januar 2012 erhältlich.

 

Tipps für Ansagen im Lobpreis

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In einem Gottesdienst werden in einem „Lobpreis-Teil“ nicht nur Lieder für Gott gesungen, sondern es wird dazwischen auch etwas gesagt. Erfahrungsgemäß ist es zu viel, wenn man zwischen allen Liedern etwas spricht, betet oder liest. Je nach Art des Lobpreises und der Kirche variiert dies natürlich. Aber ich möchte dir Mut machen, nicht ständig etwas zu sagen, sondern die Übergänge auch anders zu nutzen (z.B. musikalisch gut herüber zu leiten). Hier ein paar Beispiele und Tipps, wie du verschiedene Ansagen gestalten kannst:

[list style=“list1″ color=“red“]
  • Bereite jede Ansage vor. Überlege dir rechtzeitig, was du wie und vor allem warum weitergeben möchtest. Was bezweckst du mit deiner Ansage?
  • Begrüße die Zuschauer immer so, dass sich auch Erstbesucher willkommen fühlen.
  • Bringe persönliche Beispiele und Erfahrungen in deine Überleitungen mit ein. Was bedeutet dir ein bestimmtes Lied/ein Vers/etc.?
  • Sei dir bewusst, dass die Leute dich persönlich auf der Bühne spüren möchten. Darum zeige auch bei den Ansagen Gefühle und erzähle darüber, WIE etwas für dich ist/war.
  • Greife Liedzeilen oder Passagen auf. Dies kann unterschiedlich aussehen: von dem Lied gehst du in einen Bibeltext; du greifst den Vers in ein Gebet auf; leitest zu dem Text im nächsten Lied über usw.
  • Gestalte mit deinen Ansagen bewusst die Atmosphäre. Was möchtest du für eine Atmosphäre kreieren? Positiv, ausgelassen, auffordernd, tief bewegende, motivierend, ruhig, Stille usw.
  • Auch Zeiten für Stille in einem Gottesdienst musst du anleiten (z.B.: „Lasst uns ein paar Momente still werden…“).
  • Nach der Predigt greife keinen neuen Punkt auf, sondern vertiefe nur die Hauptaussage (weniger ist mehr).
  • Rede nicht zu viel und zu lange. Beachte die Zeit, die für den gesamten Worshipblock vorgesehen ist.
  • Lese auch mal Bibelverse vor. Diese sollten hinführend zu dem Lied/Lobpreisteil/Thema des Gottesdienstes/etc. sein.
[/list]

100% Konzentration – oder auch nicht

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Neulich hatte ich schon eine kleine Übung bez. Ablenkung in diesem Blog geschrieben. Ich möchte das Thema noch einmal kurz vertiefen.
Wenn du als Musiker auf der Bühne stehst, dann sieht es meistens nicht wie folgt aus:

[info]100% Konzentration => 100% Musik[/info]

Man ist zwar vorbereitet und freut sich zum einem auf den Auftritt, jedoch kommen die verschiedensten Punkte einem selbst in die Quere. Praktisch und fachlich beherrscht man sein Instrument, jedoch ist das eigene Denken oder die Reaktion auf Umstände die Punkte, die einem ein Abrufen der eigenen Fähigkeiten nicht gelingen lassen.

[info]100% Konzentration
=> 50% Vorspielangst
=> 50% Musik[/info]

Es kann aber auch noch ganz anders aussehen:
[info] 100% Konzentration
=> 35% Langeweile
=> 15% zuversichtlich aussehen wollen
=> 25% Musik
=> 15% denken an frühere Auftritte
=> 10% Essen nach dem Auftritt[/info]

Jeder hat nur 100% Konzentration. Wenn man sich jedoch mit diversen Punkten herumschlägt, dann bleibt weniger Aufmerksamkeit für die eigentliche Musik und dem eigenen Potenzial. Darum ist es wichtig, dass das eigene Denken dem Musizieren auf der Bühne nicht im Wege steht. Beachte doch einmal bei einer Probe oder einem Auftritt, ob dir dies evtl. passiert.

– Nutze die Übung gegen Ablenkung.
– Beachte dein eigenes Denken.
– Beachte auch dein Denken über dich selbst (Selbstwert).