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Ernste Themen mit schrägen Humor

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Es ist immer schwierig, emotional sehr tiefe Themen optimal zu kommunizieren. Wer kennt das nicht: Es folgt ein Video und anschließend herrscht eine bedrückende Stimmung. Ein Theaterstück wird gespielt und man fühlt sich danach unangenehm betreten. Dies kann mal angebracht sein, jedoch ist dies nicht immer sinnvoll. Im Rahmen einer Veranstaltung oder eines Gottesdienstes möchte man das Publikum für einen Inhalt optimal vorbereiten. So sollte man sich überlegen, welche emotionale Hinführung hilfreicher wäre.

Ein Teddy hat ein Problem

Eine sehr witzige (und schräge) Art sind die folgenden Videos. Es wurden “emotional tiefe ” Themen auf einen Teddybär übertragen. Durch diesen Abstand, die Übertreibung und die “Niedlichkeit” des Stofftieres, können die Zuschauer entspannter zu schauen, als bei echten Schauspielern. Der Abstand und der Humor kann bei dem Publikum eine größere Bereitschaft für evtl. folgende Lösungsansätze oder Inhalte bewirken.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=5dTHlTu_DC8&feature=relmfu[/youtube] [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=vlrZsXuRbdU&feature=context-shows&list=SL[/youtube]

 

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Das wünschen sich deine Gäste

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Das „Zukunfts-Institut“ hat eine Studie zu Events in der Zukunft herausgeben. In dieser Studie beschreiben sie sechs Thesen, von denen sie ausgehen, dass diese im Jahr 2020 bei Events Gang und gebe sind.

1. These: Events der Zukunft sind die Livehöhepunkte im digitalen Strom

Ein Event findet immer zweimal statt: online und offline. Die Plattformen sind Verstärker der Kommunikation. Man muss beide Events sorgfältig planen und verknüpfen.

2. These: Events der Zukunft lassen die Gäste kreativ sein

Je mehr Chancen die Gäste bekommen, sich in ihrer Kreativität zu entfalten, desto attraktiver wird das Event für sie sein. Es geht um Interaktivität, Spontanität und Connectivity. Sie wollen konsumieren, aber auch beitragen. Die schöpferische Kraft der Menschen soll in die Eventkonzepte integriert werden.

3. These: Events der Zukunft erzählen Geschichten

Mehr als je zuvor suchen die Menschen nach dem Sinn im Leben. In Geschichten spiegelt sich das eigene Leben wider und sie dienen als Projektionsfläche und emotionaler roter Faden. Geschichten geben Sicherheit und Werte. Sie ebnen einen Weg in einer unübersichtlichen Welt. Gutes Storytelling sorgt für das Gefühl von Gemeinschaft und Zusammenhang.

4. These: Events der Zukunft brauchen Visionen

Welches Bild der Zukunft möchten wir durch dieses Event verstärken? Kann es zu einer Veränderung beitragen? In unserer Globalkultur suchen die Menschen nach Sicherheit, Vertrauen und Verantwortung, aber auch nach Selbstentfaltung, Glück und Optimismus. Wenn es gelingt, Events mit einer Vision (von einer besseren Zukunft) zu beseelen, werden sie zu nachhaltigen Ereignissen.  Ein Trendwechsel vom Fun- zum Change-Event.

5. These: Ohne Grün keine Events

Das Verlangen nach gutem Gewissen wird zum Eventmotor der Zukunft. Umweltschutz darf alles, nur nicht langweilig sein.

6. These: Events der Zukunft leben vom Glück und Genuss

Für das Event der Zukunft gilt es, das Glück der Menschen zu mehren, indem es den Genuss auf eine höhere Ebene treibt. In Momenten der Nichtalltäglichkeiten helfen schon kleine Interventionen wie freundliche Blicke, außergewöhnliche Genüsse und unerwartete Worte, um Glücksmomente zu schaffen.

Ich persönliche finde diese Thesen, die für die allgemeine Eventindustrie erforscht worden sind äußerst spannend. Die Menschen wünschen sich Events und Veranstaltungen, die diese Punkte beachten und nachgehen. Und gerade Kirchen können bei diesen Thesen stark mit agieren. Denn: die Bibel ist voller Geschichten, hat eine starke Vision, möchte die Schöpfung bewahren und der Glaube und die Nachfolge schenken einen tiefen Frieden und Glück. Und das alles zusammen zu feiern ist ein wahrer „Livehöhepunkt“.

 

Ausführliche Informationen zu den Thesen findest du im vorherigen Blogeintrag.

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Events der Zukunft

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Wie kann man mit einem Event und einer Veranstaltung den Menschen begegnen? Wie ist es möglich in einem informationsdurchfluteten Umfeld die Menschen für seinen Inhalt und Werte zu begeistern und diesen optimal zu kommunizieren.

Es gibt eine sehr lohnenswerte und interessante Studie über Events in der Zukunft. Ich empfehle es wirklich jedem, der sich mit Events und auch Gottesdiensten beschäftigt, diese zu lesen.

Für die Besucher vom GCT 2012, Zürich: Dies sind z.T. weiterführende Inhalte von dem Vortrag von Roland Köppel.

Eventstudie

http://www.zukunftsinstitut.de/downloads/event_der_zukunft.pdf

Vertiefendes Übungsblatt

http://www.futureworks.eu/wp-content/uploads/2011/11/Event-DNS.pdf

 

DNS eines Events

 

 

 

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Will ich aber nicht!

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Es gibt eine natürliche Reaktion auf Veränderungen: erst einmal dagegen. Das klingt sehr negativ. Wenn man aber ehrlich ist, denkt fast jeder so. Es kommt eine Veränderung von außen auf einen zu und man reagiert mit einem ersten Impuls: Nein, wozu, es war vorher ja auch in Ordnung. Erst allmählich freundet man sich mit dem neuen Aspekt an und denkt daran, dass eine Veränderung für einen selbst gut passen könnte. Diese Art Abwehrreaktion findet man auch in fast jeder Geschichte oder Film (König der Löwen: „Ich will nicht König werden!“; Spiderman: möchte die Verantwortung nicht wahr nehmen; Gladiator: weigert sich als Gladiator zu kämpfen;  Space Cowboys: will zuerst nicht mitfliegen; usw.).

Im Gottesdienst

Interessant ist es nun, genau diesen Aspekt in einem Gottesdienst zu integrieren. So kann gerade im Rahmen verschiedener kreativen Elemente auf das Thema eingegangen werden. Wird ein Standpunkt verdeutlicht, kann auch gerade der Widerspruch und die Weigerung dazu thematisiert werden.

Beispiele:

Thema „Vergebung“: Es wird das Thema Vergebung angerissen und es folgt drauf z.B. ein Poetry, der die Weigerung verdeutlicht („Will ich aber nicht! Vergebung nur, wenn der andere darum bittet; Nachgeben ist nicht immer richtig usw.“).

Thema „Gott tut Wunder“: Auch hier wird das Thema aufgegriffen (verbal, kreatives Element) und im Anschluss ein Gegenpunkt gesetzt (z.B. als Moderation, Videoclip, etc.): „Habe ich nie gesehen, Gott tut dies nicht bei mir, etc.“

Der Vorteil an diesem Stilmittel ist es, Fragen und Einwände der Zuschauer aufzugreifen und zu verbalisieren. Denn die Fragen und Widerstände gegen ein Thema sind sowieso vorhanden. So kann man auf eine breitere Aufmerksamkeit des Publikums hoffen, wenn man auch die „normale Reaktion“ in einem Gottesdienst thematisiert hat. Im weiteren Verlauf kann dann auf Lösungsvorschläge praktisch eingegangen werden.

Krasse Show…

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Ich gebe es zu: Ich liebe es, herausragende Shows anzuschauen. Dabei geht es nicht um das ganze (z.T. technische) Material, sondern um die Art und Weise, die Kreativität, die Qualität, die Liebe zum Detail, die Geschichte, die erzählt wird, die Emotionen, die geweckt werden uvm. So viele Menschen schauen sich solche Shows an und sind begeistert.

Ich finde es immer wieder spannend, davon zu lernen, WIE etwas präsentiert wird. Vielleicht kannst du auch verschiedene kleine oder große Punkte von den Beispielen nehmen, um klein oder groß davon zu lernen.

In der Kirche haben wir eine geniale Message. Ich finde es spannend, diese auf moderne und aktuelle Art zu kommunizieren. Warum also auch nicht mal mit einer großen “Show”…

Beispiele:

Man kann die Musik mögen oder nicht: aber es ist eine krasse Show…

[vimeo]http://vimeo.com/35594718[/vimeo]

…ach ja: die Produktionskosten für diese Tour waren 60.000.000€

 

 

 

 

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Andere Ideen für einen Gottesdienst

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Wenn man sich zusammen setzt, um sich kreative Elemente für einen Gottesdienst zu  überlegen, kann die Gefahr bestehen, dass mit der Zeit viele ähnliche Abläufe und Elemente dabei entstehen. Muss nicht, kann aber. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man z.T. nur für einen bekannten Gottesdienstablauf verschiedene Elemente sucht (Video, Song, Interview, Theater usw.). So wird nach einem bekannten Schema ein Gottesdienst gestaltet.

Um auf neue Ideen und Ansätze zu kommen, kann es hilfreich sein, mit einer Struktur für eine Veranstaltung in das Brainstorming zu gehen. So können sich völlig neue kreative Überlegungen ergeben. Ich liebe Strukturen und Abläufe. Denn sie sind für mich eine Art Geländer, an dem man sich orientieren kann. Man muss diese jedoch unbedingt mit Leben füllen. Strukturen engen nicht ein, sondern sie können die Gedanken neu ordnen und sollten auch flexibel sein.

[blockquote align=”center”]„Wenn die Phantasie gezwungen wird, innerhalb eines strengen Rahmens zu arbeiten, wird sie bis zum Äußersten belastet – und wird ihre reichsten Ideen hervorbringen. Wird dem Werk völlige Freiheit gewährt, dann ufert es aus.“ T.S. Eliot[/blockquote]

verschiedene Strukturen

Nehme doch einmal einen anderen Ablauf für eine Veranstaltung als Grundlage für ein Brainstorming. Folgende Reihenfolge und Strukturen könntest du verwenden:

Chronologische Reihenfolge
Früher habe ich, heute tue ich, morgen werde ich

Umgekehrte Chronologie
Das Ziel, der Weg, das Problem

Fokussierte Erzählweise
Von thematisch weit, zu spezifischen Elementen

Dialetik
Pro- und Contrastandpunkte im Wechsel aufzeigen

Bedürfnisorientierte Erzählweise
Problemdarstellung, Dramatisierung des Problems, Lösungsansätze

Drei-Akter
Darstellung, Konflikt, Ergebniss/Lösung

Heldenreise
Infos z.B.: http://de.wikipedia.org/wiki/Heldenreise

usw.

Mit diesen Strukturen können ganz neue Lösungsansätze entstehen.

 

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Worauf stellen sich deine Gäste ein?

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Wie beim Film…

Wenn Menschen ins Kino gehen um einen Film zu sehen, erwarten sie je nach dessen Ankündigung ein bestimmtes Genre. Wird in einem Trailer ein Film als Komödie beworben, wird es keinen Action-Thriller zu sehen geben. Auch schon die Kinoplakate lassen einen Rückschluss auf die Art eines Filmes schließen. Die Zuschauer stellen sich so auf die Art eines Filmes, des Genres und seinen Konventionen (Regeln, wie etwas erzählt wird) ein. Dabei geht es nicht um Klischees (die es natürlich zu vermeiden gilt), jedoch um eine Art der Erzählweise und deren Wirkung auf das Publikum. Der Zuschauer wünscht sich innerhalb des Genres positiv überrascht zu werden und nicht die typischen Klischees schon im Vorwege zu erahnen.

Es kann passieren, dass das Publikum enttäuscht und verwirrt ist, wenn diese Vorankündigung des Genres nicht erfüllt wird. So kann eine Komödie nicht in einem Drama enden. (Es sei denn, es war schon bei der Vorankündigung als solches vermittelt worden.)

Jeder kennt dies von einem Kinobesuch: man möchte das Genre vorab wissen. Hat man heute Lust auf einen Action-Film, eine Liebeskomödie, ein Drama usw. Geht man dann in einen gewünschten Film und es ist nicht das gewünschte Genre fühlt man sich „verarscht“ und verwirrt.

Man nennt dies die „Positionierung des Publikums“.

Was erwartet mich im Gottesdienst?

Für einen Gottesdienst ist es nun für Gäste und Erstbesucher wichtig zu wissen, auf was sie sich einstellen können und sollten. Welches „Genre“ ist in dem Gottesdienst vorhanden?

Kommen nun Gäste in einen Gottesdienst und erwarten einen liturgischen Ablauf und bekommen stattdessen einen sehr modernen Gottesdienst dar geboten, wird es sie auch verwirren und enttäuschen. Genauso auch anders herum. Sind sie jedoch im Vorwege darauf eingestellt, freuen sie sich über eine gute Zeit in der Kirche.

So kann man nun Wege finden, wie man diese Informationen an die Erstbesucher bringen kann. Dies kann unterschiedlich aussehen:

  • Einladungsflyer, die durch das Layout auf die Art des Gottesdienstes schließen können
  • Vorstellungsvideo im Internet
  • Bildergalerie über die Gottesdienste im Internet
  • Informationen von Freunden zu dem Gottesdienst
  • Informationen zu den Werten und der Art der Kirche auf der homepage
  • Usw.

Diese „Positioniereung des Publikums“ sollte man als Kirche bedenken und darauf achten. So kann man erreichen, dass sich gerade die Erstbesucher in einem Gottesdienst wohler fühlen.

Mit Pannen richtig umgehen

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Es gibt immer mal wieder Momente, bei denen es zu überraschenden Schwierigkeiten kommen kann. Mal fällt das Mikrofon aus, mal fällt ein Glas auf der Bühne herunter oder vielleicht vergisst man auch eine Ansage. Für den Umgang mit Pannen gibt es eine Grundregel:

Offensichtliches offensichtlich machen!

Diese Regel gilt auch für alle anderen Akteure auf der Bühne. Versuche nicht etwas zu verstecken, was sowieso jeder mitbekommt. Mach es erst recht offensichtlich.

Das wirkt authentisch und menschlich. Ein Überspielen wirkt lächerlich. Nimm es wenn möglich mit Humor. Hast du dich z.B. vor dem Auftritt bekleckert und wider erwartend keine Kleidung zum Wechseln dabei, kommentiere das mit Selbstironie am Anfang.

Wichtig bei einer Panne ist es auch, niemanden zu diffamieren (z.B. kein wildes klopfen auf einem Mikrofon und Augen verdrehen, wenn etwas nicht funktioniert). Beleidige nie dein Team oder einzelne Mitarbeiter. Das sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, kann aber im Eifer des Gefechts leider mal passieren. Auf der Bühne darf das allerdings niemals vorkommen.

Ein sehr schönes Beispiel ist hier mit John Maxwell im Video zu sehen…. selten so gelacht…

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=gUDvarSZPnU&feature=related[/youtube]

Kreativität braucht Zeit

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Oft geht darum, noch einmal schnell etwas Kreatives für eine Veranstaltung oder einen Gottesdienst beizutragen. Aber Kreativität braucht Zeit. Dafür muss man eine längere Vorlaufzeit für z.B. die Predigtthemen haben, um seine Gaben, Fähigkeiten und Talente optimal einzubringen. Dazu ein kleine Video, das dies verdeutlich.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=VPbjSnZnWP0[/youtube]

Werde kreativ

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Es ist für jeden Bereich wichtig, kreativ zu werden. Sei es bei der Arbeit, in der Freizeit, der Familie und auch in der Kirche. Kreativität kommt oft nicht von alleine, sondern man muss auch “etwas dafür tun”. Dazu ein kleines Video, um kreativ zu werden und zu bleiben.

[vimeo]http://vimeo.com/24302498[/vimeo]
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Freie Musik

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Viele kennen das: man möchte einen eigenen Videoclip mit einem Song vertonen und schwupp – kann man Ärger mit der GEMA bekommen. Manche Schnittprogramme bieten dafür schon gleich ein kleines Repertoire  lizenzfreier Musik an. Aber es gibt auch GEMA-freie Musik, die man z.T. auch kostenlos nutzen kann. So ist man ganz entspannt auf der sicheren Seite und kann sich kreativ “austoben”.

Freie Musik als download

Anbei ein Link mit wirklich vielen verschiedenen Angeboten:

Freie Musik

Wenn Du noch weitere gute und interessante Links zu diesem Thema hast, freu ich mich über Hinweise. Vielen Dank!

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Storytelling

By | Blog, Kreatives für einen Event, Predigt & Rede | No Comments

Menschen interessieren sich für Menschen. Die Bibel ist schon voller Geschichten und Erlebnissen, damit wir dadurch mehr und mehr von Gott verstehen und begreifen. Durch Geschichten und Beispiele entstehen im Kopf Bilder und Emotionen zu dem jeweiligen Thema. Dies ist eine riesen Chance gerade den ganzen Menschen anzusprechen und zu erreichen.

Wie kann man nun eine Geschichte gut erzählen?

Wie kann man damit seine Zuhörer nicht nur begeistern, sondern ihnen auch bleibende Inhalte weitergeben?

Ich habe dazu einen tollen Blog-Beitrag gefunden. Sehr zu empfehlen.

Storytelling von www.beyourbest.de

“Das sogenannte Storytelling ist gar nicht so kompliziert, wie Du vielleicht denkst. Es gibt eigentlich nur drei Dinge, die Du unbedingt beachten musst, wenn Du in Zukunft Deine Storytelling-Fähigkeiten verbessern willst.

1. Hauptziel
2. Aufbau
3. Lebendigkeit

Das Hauptziel: Was willst Du mit der Geschichte erreichen?

Zunächst muss Dir klar sein, was der Kern Deiner Geschichte sein soll. Welches Ziel verfolgst Du mit Deiner Geschichte und wen willst Du überzeugen? … (zum weiterlesen hier klicken.)

Storytelling von www.beyourbest.de

 

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Kunst und Qualität in einer Kirche?!

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Es gibt so viele begabte Menschen, die ihre Fähigkeiten ausleben! Überall. Ich finde das fantastisch. Künstler sprudeln förmlich über mit Kreativität und Qualität. Sie agieren mit so unterschiedlichen Künsten, Liedern und Aktionen und auf so unterschiedlichen Bühnen. Und wie selten sehe ich solche Menschen in den Kirchen! (Ohne natürlich Menschen zu Nahe zu treten…). Aber dieser Zustand tut mir echt oft weh.

Einen Ball
Es ist für mich wie in folgendem Beispiel: Da ist ein Vater, der seinem Sohn einen Ball schenkt. Der freut sich riesig über das Geschenk, kickt und wirft damit herum, spielt mit seinen Freunden, probiert Tricks und Kniffs aus und hat wirklichen Spaß mit dem Ball. Der Vater freut sich natürlich mit seinem Kind und ist froh, das passende Geschenk gemacht zu haben. Doch wenn sein Kind in seine Nähe kommt, hört es einfach sofort auf zu spielen, obwohl sein Vater so gerne auch mal ein paar Würfe mit ihm machen würde. Er kennt ja auch noch ein paar Tricks und würde sich freuen mit seinem Sohn und mit dem Geschenk zusammen Spaß zu haben. Aber aus irgendwelchen Gründen, spielt das Kind nur ohne seinen Vater mit dem Ball. Es hat einfach Freude an dem Ball und keinen Blick mehr für seinen Vater. Die Möglichkeit, mit ihm zusammen Ball zu spielen, erscheint für es so abwegig und schräg.
Ich sehe so viele begabte Künstler auf diversen Bühnen. Mein Wunsch ist es, dass diese Menschen ihre Begabungen auch in der Kirche und für Gott einbringen. Dies ist für mich so wie das Spielen mit dem Vater. Es ist doch klar: Wir können mit den Begabungen überall Spaß haben und mit Freunden „rumkicken“. Gott freut sich darüber. Und wie ein Vater freut er sich auch, wenn wir genau das mit ihm teilen.

Wenn ich an Kunst denke…
Wenn man heute Kreativität und Qualität sehen oder hören möchte, denkt man leider nicht sofort an Kirche. Man denkt eher an Musicals, Theater, Museen oder auch an die Wirtschaft. Gott ist der Schöpfer der Kreativität. Er hat alles erschaffen und erdacht – auch uns und unsere Begabungen. Darum wünsche ich mir von Herzen, dass wir in unseren Kirchen einen immer größeren Raum schaffen, in dem Künstler sich wohl fühlen, sich einbringen können und ihre Gaben weiter ausbauen. Kunst und Musik zu gestalten ist ein Geschenk. Und ich glaube, dass dieses Geschenk der Kreativität noch schöner erblüht, wenn wir mit dem Schöpfer der Kreativität zusammen „spielen“.

 

aus: Der Lobpreis-Trainer: Basics, Strategien udn Komzepte für einen authentischen Auftritt
Als Taschenbuch oder als ebook hier - oder überall im Handel

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Der Dritte Ort

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Der dritte Ort ist ein Fachausdruck der Soziologie. Als erster Ort wird der Wohnraum bezeichnet, der zweite Ort ist der Arbeitsplatz und der dritte Ort ist ein neutraler Ort, in der man verweilt und soziale Bindungen zur Umwelt aufrecht erhält.

Wie kann man nun solch einen dritten Ort gestalten? Es sollten Orte sein, an denen man sich vorübergehend zu Hause fühlt und die emotional so stark sind, dass sie ihren Besuchern die Möglichkeit geben, sich selbst emotional aufzuladen. Dies merkt man schon, wenn man in ein Starbucks-Café geht. Man möchte dort nicht nur Kaffee trinken, sondern sich wohl fühlen, abschalten, auftanken, entspannen, genießen, sich unterhalten, austauschen, Leute treffen, entspannt arbeiten, etwas lesen und so vieles mehr. Man hält sich dort gerne auf und bekommt nicht nur ein Produkt in die Hand. Wieso ist dies so und was machen solche Orte aus? Was kann man davon für seine Kirche oder Organisation lernen?

Ein großer und wichtiger Punkt ist es, was man dort erleben kann und wie authentisch es dort ist.

„Die Erfolgreichen Erlebniskonzepte der Gegenwart verbinden die Sehnsucht nach dem Entertainment mit ehrlichen, großen Gefühlen, mit echten Materialien und hochwertigem Design, mit Lebenshilfe im Alltag, mit der Seelenmassage zwischendurch für den gestressten Kunden. Kurzum: Die Erlebnissgesellschaft ist erwachsen geworden.“ (aus dem Buch: Marketing spüren)

Gerade die Gestaltung der Räume hat einen sehr großen Einfluss, ob Menschen sich wohl und „zu Hause“ fühlen. Welche Emotionen werden bei den Leuten ausgelöst, wenn sie z.B. die Räume eurer Kirche betreten? Genießen die Menschen die Atmosphäre, das Echte, die positive Wirkung oder empfinden sie eher eine Wartezimmeratmosphäre wie beim Zahnarzt?

Überprüfe doch einmal anhand der emotionalen Wirkung eure Räumlichkeiten.

Empfehlen möchte ich hierzu das Buch: „Marketing spüren – Willkommen am Dritten Ort“ von Christian Mikunda, Redline Wirtschaft

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Wie viel Tempo hat dein Gottesdienst?

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Heute ist man es gewohnt, sich schnell und abwechslungsreich zu informieren und unterhalten zu lassen. Wenn man dies wertneutral betrachtet, sollte man sich überlegen, inwieweit man den Gottesdiensten in den Kirchen mehr „Tempo“ geben könnte. Damit ist nicht gemeint sich einfach hektisch und Hauptsache laut über die Bühne zu bewegen. Es geht mehr um Kreativität und um „saubere“ Übergänge der einzelnen Programmelemente. Gerade Männer lieben es, wenn es im Gottesdienst „zackig und Schlag auf Schlag“ voran geht.

Sicherlich ist und kann der Gottesdienst auch ein Ruhepunkt in der Woche sein. Jedoch ist es eher zu empfehlen solche Elemente im Gottesdienst mit ein zu bauen, anstatt alles langsam (und vom empfinden eher lahm) ablaufen zu lassen. Wichtig bei allen Überlegungen und Umsetzungen ist, entspannt und klar auf der Bühne zu agieren. Nicht hektisch oder lahm, sondern präsent, aktiv und mit guten Übergängen.

Hilfreiche Fragen:
• Welche Faktoren nehmen das Tempo aus dem Gottesdient?
• Wie sind die einzelnen Übergänge der Programmelemente?
• Wie abwechslungsreich ist der Gottesdienst gestaltet?

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Ziel eines Gottesdienstes

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Gottesdienste werden von je her auf unterschiedliche Arten und Weisen entwickelt. Man kann dies spontan, überlegt oder „wie immer“ umsetzen. Vieles hat garantiert seine Berechtigung, aber es gibt hilfreiche Strukturen, mit denen man arbeiten kann. Da man gerade mit vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern zu tun hat, ist es wichtig, diese kostbare Zeit und das Engagement optimal für die Vision und das Ziel einzusetzen.

Zu Beginn der Planung für einen Gottesdienst sollte das Ziel schriftlich formuliert werden. Dadurch ist es wahrscheinlicher, dass man dieses auch wirklich erreicht. Folgende Fragen sollen helfen, das Ziel zu formulieren. Am besten, werden diese Fragen von dem Prediger beantwortet. Spricht ein Gastprediger, ist es hilfreich, dies in Absprache mit dem Pastor der Gemeinde zu entwickeln.

Fragen zur Zielformulierung

• Was wollen wir am Ende des Gottesdienstes erreicht haben?
• Was sollen die Zuhörer am Ende wissen?
• Was sollen die Zuhörer am Ende tun?
• Was sollen die Zuhörer fühlen?

Aus den beantworteten Fragen erschließt sich das Ziel und die Keymessage (Schlüsselbotschaft). Anhand dieser Vorgabe kann man mit einem Team für die Umsetzung ins Brainstorming gehen. Das Ziel sollte kurz und prägnant formuliert werden.

Dies ist entnommen aus dem Buch: Der Gottesdienst-Trainer. Hier bestellen

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Brainstorming

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Für eine Veranstaltung oder einen Gottesdienst ist es notwendig kreativ zu werden. Dafür eignen sich die verschiedensten Brainstorming-Methoden. Je nach Typ und Anzahl der beteiligten Leute, kann man unterschiedliche Arten nutzen und probieren (siehe Link unten).

Grundsätzlich gilt für das Brainstorming:

Quantität vor Qualität

  • Je mehr Ideen desto besser.
  • Wer seine Ideen schnell äußert, steckt andere an.
  • Ideen nicht schon im Kopf prüfen, ob sie “gut” sind.

Kein Urheberrecht einzelner

  • Es gibt keine Gewinner und Verlierer.

Verbot von Beurteilung und Kritik

  • Killerphrasen sind Ideenkiller.
  • Auch keine körpersprachliche Kritik (Nase rümpfen, Kopf schütteln usw.) äußern.

Anbei ein sehr interessanter Link für verschiedene Brainstormingvarianten:
Brainstormingvarianten

(entnommen von www.teachsam.de)

Quantität vor Qualität 

  • Je mehr Ideen desto besser.

  • Wer seine Ideen schnell äußert, steckt andere an.

  • Ideen nicht schon im Kopf prüfen, ob sie “gut” sind.

Kein Urheberrecht einzelner

  • Es gibt keine Gewinner und Verlierer.

Verbot von Beurteilung und Kritik

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Idee für Theaterstücke im Gottesdienst

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Wenn man ein Theaterstück für einen Gottesdienst schreibt, sollten die Charaktere kurz und gut für die Zuschauer eingeführt werden. Je nach Thema und Situation, kann dies natürlich ganz unterschiedlich passieren. Es sollte mindestens ein Wendepunkt geben, der die Geschichte voran bringt.
In dem Film „Umständlich verliebt“, ist ein kleiner Junge künstlich gezeugt worden. Er sammelt leere Bilderrahmen. Dies wird nebenbei erwähnt. Auch im Verlauf der Geschichte kommt (nebenher) heraus, dass er nur neue Rahmen mit dem Werbefoto darin sammelt. Als der Freund der Familie zu Besuch ist fragt er den Jungen, warum er die ganzen Rahmen mit den fremden Menschen darin aufstellt. Daraufhin erklärt der Junge: „Die sind nicht fremd. Das ist mein Opa und das mein Onkel Benn…“ usw. und zeigt auf die Werbefotos. Da er keine eigene Familie und Verwandten hat, hat sich dieser Junge eine zusammen gesammelt. Dies ist ein sehr emotionaler Moment, da er überraschend kam. Zu dem Zeitpunkt war dem Zuschauer nicht bewusst, wie sehr dem Jungen der „nichtvorhandende“ Vater fehlt. Anhand der Rahmen wurde dies deutlich gemacht.

Was kann das für ein kurzes Theaterstück bedeuten?

Überlege dir, wie du ein Hauptpunkt/Charakterzug/Problem der dargestellten Person, durch einen Gegenstand verstärken oder visualisieren kannst. So kann die Geschichte sich entweder daran orientieren oder auch nur den Wendpunkt einläuten.

Beispiele:

  • Eine Person sammelt Pappaufsteller. Später kommt heraus, dass sie oft einsam ist und schaut dann in die Gesichter der Aufsteller.
  • Eine Person sucht ein bestimmtes Gewürz. Egal wie der Verlauf der Geschichte ist: später kommt heraus, dass die Person genau diese Gewürz verwenden will, da es ihre Mutter immer gebraucht hat, um die sie immer noch trauert, aber dies nicht zu lässt.
  • Eine Person mag einen bestimmten Tag nicht (auf Grund einer Situation in der Vergangenheit).
  • Eine Person sammelt Schuhe. Im Laufe der Geschichte kommt heraus, dass sie eigentlich Anerkennung sucht (und sammelt).

Dies sind ein paar Ideen, die in eine Geschichte eingebunden werden müssen. Die Gegenstände können ein Hauptfokus oder nur nebenbei gebraucht werden. Sie sollten aber einen Wendepunkt/Plotpoint einläuten, der die Geschichte weiter bringt. Gerade wenn der Gegenstand „nebenher“ in der Geschichte Verwendung findet, ist der Wendepunkt mit ihm, umso stärker.

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Rechtlich richtig Filme anzeigen

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Es ist immer sehr hilfreich für eine Veranstaltung, wenn man aus aktuellen Filmen, Ausschnitte zeigt, die auf das Thema hinführen. Dies ist schnell und einfach umgesetzt und es benötigt nicht viel Vorarbeit. Jedoch benötigt auch dies eine Genehmigung. Es ist nicht gestattet, öffentlich Filme oder auch Ausschnitte über einen Beamer oder Fernseher zu zeigen.

Möglichkeiten
Man kann eine jährliche Lizenz erwerben. Dann ist es möglich Filme von einer sehr großen Studio-Liste im Rahmen z.B. eines Gottesdienstes zu zeigen. Die Kosten belaufen sich für ein Jahr (zur Zeit) unter 200,00€. Mit dieser Lizenz darf man ganze Filme oder Teile öffentlich anzeigen. Zusammenschnitte oder eine Kurzfassung ist jedoch ohne Genehmigung des Urhebers nicht erlaubt.

Einschränkungen
• Keine Werbung mit dem Filmtitel
• Kein Eintritt
• Kein Openair

Internetadresse (für Deutschland/Schweiz)
www.mplc-gmbh.de
www.mplc.ch
www.CCLI.de/CVL

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Das passt nicht!?

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Das passt nicht?

Bei bei dem European Song Contest waren Breakdancer im Halbfinale zu sehen. Die „Flying Steps“ aus Berlin tanzten zu „Bach“. Das passt doch nicht, oder? Schau dir das Video doch einmal an.
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=JljgnyTbTzM[/youtube]

Eigentlich würde man sagen: Bach und Breakdance passen nicht zusammen. Eine Ballerina und Breakdancer können doch keinen gemeinsamen Tanz auf die Bühne bringen. Und doch ist es brillant.

So oft sagt man vorschnell: das wird nicht funktionieren. Dabei sind gerade die Kontraste so bemerkenswert und hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Mich berührt es, wenn ich diesen Auftritt sehe. So unterschiedlich die Formen und Arten sind, gibt es eine wunderbare Performance, die man nicht so schnell vergisst, da sie ungewöhnlich ist.

Was kannst du in deiner Veranstaltung oder Gottesdienst zusammen fügen, was eigentlich „nicht passt“?!
• Einen Gottesdienst in einer (gemieteten) U-Bahn
• Eine Querflöte bei Rockmusik
• Einen Opernsänger im Worship
• Musik während der Predigt
• Fünf Moderatoren auf der Bühne
• Cheerleading im Worship
• …

Vielleicht sollte man gerade einmal das Ungewöhnliche wagen und Dinge zusammen fügen, die „man“ gewöhnlich nicht tut. Wichtig dabei ist immer: sehr gute Vorbereitung und Arbeit, anstatt “nur mal so probieren”.
Denn ich denke, dadurch kann man einen bleibenden Eindruck mehr hinterlassen.
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Eine Twitterwall

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Die Veranstaltung oder auch der Gottesdienst beginnt schon, wenn die Besucher das Gelände betreten. Wie das Rahmenprogramm (Eingangsbereich, Foyer, etc.) gestaltet ist, hat schon einen Einfluss auf die Hauptveranstaltung. Dies sollte man sich immer wieder bewusst machen. Wie werden die Gäste begrüßt, wie sieht das Foyer aus, wie sind die WCs und so vieles mehr, beeinflusst die Atomsphäre der späteren Veranstaltung.

Je nach Publikum, Veranstaltungsart und vor allem Thema, kann eine “Twitterwall” ein großer Gewinn bei dem Rahmenprogramm sein. Heute haben sehr viele eine Internetverbindung mit ihrem Handy und können über einen Twitter-Account kommunizieren. Eine “Twitterwand” ist einfach ein Screen (Beamer, Flat) auf dem alle “Tweets” (Kurzmeldung) mit einem bestimmten “Hashtag” (Schlagwort) angezeigt werden. Dadurch kann das Publikum sofort und unmittelbar kommunizieren und reagieren. Es entsteht eine offene Plattform und ein Zeichen der Kommunikation, des Feedbacks und der Interaktion. Je nach Veranstaltung kann auch sofort auf evtl. gestellte Fragen oder Anregungen reagiert werden.

Links zur Realisierung:

Diese “Twitterwall” kann entweder zu speziellen Anlässen oder Themenreihe realisiert werden. Gerade bei jeglicher Thematik über Kommuniktation, Beziehung, Feiern, etc. ist so eine Wall bei dem Rahmenprogramm sehr unterstützend. Um Ablenkungen bei der eigentlichen Veranstaltung vorzubeugen, sollte die “Twitterwall” nur im Rahmenprogramm realisiert werden.