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Regeln von Hollywood

By | Blog, Kreatives für einen Event | No Comments

Man kann überall für die eigene Veranstaltung, Gottesdienst oder den Vortrag etwas lernen. Unter anderem geht es um Informationen und Unterhaltung. Dazu kommt, dass man von Geschichten und Erzählungen am besten lernt. So kann man natürlich die Regeln für Filme auf die eigenen Bedürfnisse anpassen. Nehme doch für deine nächste Planung und Vorbereitung, diese Regeln einmal mit hinzu.

„Der berühmte Regisseur Billy Wilder hat eine „einfache Arithmetik der Unterhaltung“ entwickelt. Seine „10 Gebote für gute Filme“ lassen sich in Regeln für gute Vorträge und Präsentationen umformulieren:

  1. Jedes Publikum ist launisch.
  2. Packe es und lasse es nie wieder los – langweile nie!
  3. Sei dir im Klaren darüber, welches Ziel du ansteuern willst.
  4. Entwickle eine klare Argumentationslinie.
  5. Je subtiler und eleganter die Aha-Effekte in deinem Vortrag daherkommen, desto besser bist du als Redner.
  6. Falls du in der Mitte deines Vortrages ein Problem mit deinem Publikum bekommst, liegt das daran, dass du in den ersten Minuten etwas falsch gemacht hast.
  7. Lass die Zuhörer selbst zwei und zwei zusammenzählen, d. h. aktiviere sie, binde sie mit ein. Sie werden dich dafür lieben.
  8. Beschreibe nicht zu ausführlich etwas, was die Zuhörer auf Folien und Bildern sehen, sondern füge dem, was sie sehen, mündlich etwas hinzu.
  9. Stell dir vor, ein Vortrag bestehe immer aus drei Teilen. Das Ende des 2. Teils muss das Ende des Vortrags einleiten.
  10. Steigere im dritten Teil das Tempo. Biete Action bis zum Schluss. Danach gilt: Häng’ nichts mehr dran!“
von Gerhard und Oliver Reichel, Institut für Rhetorik, Forchheim

Die Nudel in deiner Veranstaltung

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Sicherlich kennen die meisten den Sketch von Loriot mit der Nudel. Er gesteht ihr seine Liebe. Zum noch einmal in Erinnerung rufen und/oder mal wieder zu lachen: hier das Video.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=ytLTSJxmMas[/youtube]

Die Frau kann sich nicht auf die Worte von ihm konzentrieren. Sie sieht nur noch die Nudel im Gesicht. Es lenkt sie total ab und sie hat nur noch Augen dafür.

Wie sieht es in deiner Veranstaltung oder Gottesdienst aus? Man möchte klar und authentisch kommunizieren und doch kann es Dinge geben, die auf das Publikum ablenkend wirken. Gehe doch einmal mit diesem Blick durch die Veranstaltung: Wo ist die Nudel?

Die „Nudel“ kann u.a. folgende Punkte sein (Beispiele):

  • Unordnung auf der Bühne (Kabel, Noten, etc.)
  • sehr auffallende oder unvorteilhafte Kleidung
  • ungeschminkt bei Scheinwerfern (Glanz)
  • zu laut/ zu leise
  • Nebengeräusche (Rauschen, Unruhe, etc.)
  • u.v.m.

Versuche einmal die Veranstaltung mit diesem Blick zu durchleuchten, denn durch Ablenkung kann die Kommunikation sehr stark gestört werden.

Reihenfolge der Programmelemente

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Wenn man eine Veranstaltung oder einen Gottesdienst plant und vorbereitet, entstehen natürlich verschiedene Programmelemente. Diese sollten nun in eine „richtige“ Reihenfolge gestellt werden. Oft gibt es zwar kein „richtig oder falsch“, aber es gibt verschiedene Hilfen, eine „runde“ Veranstaltung zu entwickeln. Um den Ablauf und die Reihenfolge der Elemente festzulegen, können folgende Fragen hilfreich sein:

  • Was ist der Zweck dieses Programmpunktes (Ziel)?
  • Warum ist dieser Programmpunkt für diese Veranstaltung wichtig?
  • Wie fügt sich dieser Programmpunkt in die Veranstaltung ein (Übergang, Dramaturgie)?
  • Welche Atmosphäre / Emotion wird wahrscheinlich nach diesem Programmpunkt herrschen und wie fügt sich dies ein?