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Tipps zum Geschichten sammeln

By | Blog, Moderation, Predigt & Rede | No Comments

Oft sucht man nach einer guten Geschichte für seine Rede, Moderation, Predigt oder Präsentation. Aber wenn man sich mit dem Inhalt auseinander setzt, fällt einem oft nichts ein.

Hilfreich ist es, sich eine eigene Sammlung von persönlichen Geschichten anzueignen und aufzuschreiben. Sehr oft überlegt man nur  chronologisch, was man schon alles erlebt hat. Jedoch gibt es auch noch andere Möglichkeiten, sich an eigene Geschichten zu erinnern und diese abzurufen:

Welche Geschichten fallen dir ein zu:

  • Räumen (z.B. Küche, Flur, Wartezimmer, Krankenhaus,  …)
  • Orte (z.B. Schulhof, Strand, Wald, auf dem Meer, Schwimmbad, …)
  • Düfte/Gerüche (z.B. Kuchenduft, Kaffeeduft, Rosenduft, Brandgeruch, Schweißgeruch…)
  • Menschen (z.B. Lehrer, (Zahn-)Arzt, Feuerwehrmann, Schaffner, Chef, Vertreter, Freund XY,  …)
  • Lieder (z.B. Happy Birthday, New York New York, Hoch auf dem gelben Wagen, Guten Abend gute Nacht, …)
  • Gefühlen (z.B. verliebt, wütend, traurig, enttäuscht, verwirrt, fröhlich, verrückt, …)
  • Gegenstände (z.B. Wasserkocher, Toilettenpapier, Mikrofon, Blumentopf, Vitrine, …)
  • Ereignisse (z.B. Schulabschluss, Klassentreffen, 1.Autoanmeldung, Weihnachten, …)
  • Städte (z.B. Hamburg, London, Berlin, Miami, Schwerin, …)
  • Begriffe (z.B. hell, grün, heiß, dunkel, eklig, schön, verführerisch, lustig, …)

Wenn man sich langsam nur die einzelnen Worte durch liest, fallen einem meist sofort einzelne Geschichten zu diesen Begriffen ein. Probiere es aus und notiere sie dir z.B. in Stichworten und Themen in eine Liste. So hast du nach und nach einen Fundus von persönlichen Geschichten, die du bei deiner Rede verwenden kannst.

 

 

 

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Drehbuch im Kopf

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Ein Bild kann eine ganze Geschichte erzählen. Ebenso  kurze Geschichten oder einzelne Sätze.

“Lieber Gott. Bitte schicke Dennis Clark dieses Jahr zu einem anderem Camp. Peter”

Welche Geschichte geht dir bei diesem Satz durch deinen Kopf? Was stellst du dir vor? Was ist vorgefallen? Wie fühlt sich die Person?

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Fehler beim Sprechen vor Leuten

By | Blog, Moderation, Predigt & Rede | No Comments

Es können verschiedene Fehler beim Sprechen auf der Bühne gemacht werden. Wenn man um gängige Fehler weiß, kann man diese einfacher vermeiden.

Habe eine klare und ruhige Sprache. Sprich in einfachen und klaren Sätzen. Setze dazwischen bewusst Pausen und senke die Stimme am Ende des Satzes. Vor allem Frauen tendieren dazu, Sätze wie eine Frage oder eine unvollendete Aufzählung zu beenden und gleich zum Nächsten überzugehen. Männer hingegen sprechen oft höher, wenn sie angespannt oder aufgeregt sind. Komme mit deiner Stimme „herunter“ und versuche in deiner normalen Tonlage zu reden.

Bezogen auf die Betonung treten folgende Fehler häufiger auf:

Es werden Satzzeichen betont.
Wenn es ein geschriebenes Skript gibt, kann es vorkommen, dass man alle Satzzeichen zum Anlass nimmt, mit der Stimme hochzugehen. Dadurch wirkt der Text, wie gelesen.

Es wird eine falsche Satzmelodie verwendet.
Der Sprecher hat sich eine unnatürliche Melodie beim Sprechen vor Publikum angewöhnt. Z.B. kann es sich dabei um eine große Stimmbewegung oder viele kleine Melodie-Bögen im Satz handeln. Die Melodie soll für Gefühlstiefe sorgen. Es klingt aber eher künstlich.

Es wird monoton gesprochen.
Normal spricht man mal laut, leise, hoch, tief, schnell und langsam. Aufgrund von Unsicherheit begibt man sich auf ein einziges Tonniveau, das konsequent durchgezogen wird.
Es wird im Pathos gesprochen. Durch ständiges überbetonen und erhöhter Lautstärke, möchte der Sprecher seinem Inhalt Nachdruck verleihen. Kurzzeitig kann dies sehr hilfreich sein, übermäßig ist es jedoch ermüdend und wirkt affektiert.

Es wird „Schönsprechen“ verwendet.
Dabei wird jeder Silbe überdeutlich und schön ausgesprochen und betont.

Es wird zu viel betont.
Hier wird in der Weise zu viel betont, dass der Zuhörer meint, es wäre schon der Höhepunkt des Vortrages. Diese scheinbaren Höhepunkte bringen mehr Verunsicherung als Nutzen und lassen den Hörer ermüden.

 

Mehr dazu im Buch: Der Moderations-Trainer

Präsentieren wie Steve Jobs

By | Blog, Predigt & Rede | No Comments

Fast jeder hat schon einmal einen Ausschnitt der Präsentationen von Steve Jobs gesehen. Er hatte es immer geschafft, sein Publikum für seine Produkte zu begeistern. Was dies bezüglich von ihm lernen kann, siehst du in diesem Video.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=2-ntLGOyHw4[/youtube]

 

Hier die Gliederung aus dem Video:

1. Lege ein Thema fest

Mache dein Thema klar und stimmig

  • Entwickle eine Überschrift, die die Richtung deines Meetings vorgibt
  • Erinnerbar
  • Gibt dem Publikum einen Grund zuzuhören

2. Gebe einen Überblick

3. Öffne und schließe jeden Punkt mit einem klaren Übergang
Mache es für deine Zuhörer einfach, deiner Geschichte zu folgen

4. Zeige Begeisterung
Begeistere dein Publikum

5. Verkaufe ein Erlebnis

6. Gebe den Zahlen und Statistiken eine Bedeutung
Vergleiche verhelfen deinem Publikum zu diesen Punkte eine Verbindung zu bekommen

7. Mache es visuell
Male ein einfaches Bild, welches einen nicht „erdrückt“

8.Gebe ihnen eine Show
Identifiziere deinen unvergesslichen Moment und baue darauf auf

9.Proben, Proben, Proben
Nimm dir Zeit zum Proben

10.Gebe deinem Publikum ein zusätzliches Extra, mit denen sie gehen.

Mit Pannen richtig umgehen

By | Blog, Kreatives für einen Event, Moderation, Predigt & Rede | No Comments

Es gibt immer mal wieder Momente, bei denen es zu überraschenden Schwierigkeiten kommen kann. Mal fällt das Mikrofon aus, mal fällt ein Glas auf der Bühne herunter oder vielleicht vergisst man auch eine Ansage. Für den Umgang mit Pannen gibt es eine Grundregel:

Offensichtliches offensichtlich machen!

Diese Regel gilt auch für alle anderen Akteure auf der Bühne. Versuche nicht etwas zu verstecken, was sowieso jeder mitbekommt. Mach es erst recht offensichtlich.

Das wirkt authentisch und menschlich. Ein Überspielen wirkt lächerlich. Nimm es wenn möglich mit Humor. Hast du dich z.B. vor dem Auftritt bekleckert und wider erwartend keine Kleidung zum Wechseln dabei, kommentiere das mit Selbstironie am Anfang.

Wichtig bei einer Panne ist es auch, niemanden zu diffamieren (z.B. kein wildes klopfen auf einem Mikrofon und Augen verdrehen, wenn etwas nicht funktioniert). Beleidige nie dein Team oder einzelne Mitarbeiter. Das sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, kann aber im Eifer des Gefechts leider mal passieren. Auf der Bühne darf das allerdings niemals vorkommen.

Ein sehr schönes Beispiel ist hier mit John Maxwell im Video zu sehen…. selten so gelacht…

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=gUDvarSZPnU&feature=related[/youtube]
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Storytelling

By | Blog, Kreatives für einen Event, Predigt & Rede | No Comments

Menschen interessieren sich für Menschen. Die Bibel ist schon voller Geschichten und Erlebnissen, damit wir dadurch mehr und mehr von Gott verstehen und begreifen. Durch Geschichten und Beispiele entstehen im Kopf Bilder und Emotionen zu dem jeweiligen Thema. Dies ist eine riesen Chance gerade den ganzen Menschen anzusprechen und zu erreichen.

Wie kann man nun eine Geschichte gut erzählen?

Wie kann man damit seine Zuhörer nicht nur begeistern, sondern ihnen auch bleibende Inhalte weitergeben?

Ich habe dazu einen tollen Blog-Beitrag gefunden. Sehr zu empfehlen.

Storytelling von www.beyourbest.de

“Das sogenannte Storytelling ist gar nicht so kompliziert, wie Du vielleicht denkst. Es gibt eigentlich nur drei Dinge, die Du unbedingt beachten musst, wenn Du in Zukunft Deine Storytelling-Fähigkeiten verbessern willst.

1. Hauptziel
2. Aufbau
3. Lebendigkeit

Das Hauptziel: Was willst Du mit der Geschichte erreichen?

Zunächst muss Dir klar sein, was der Kern Deiner Geschichte sein soll. Welches Ziel verfolgst Du mit Deiner Geschichte und wen willst Du überzeugen? … (zum weiterlesen hier klicken.)

Storytelling von www.beyourbest.de

 

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Fremdschämen im Gottesdienst …

By | Blog, Moderation, Predigt & Rede | No Comments

…oder lieber begeistert?!

Darf ich offen sein? Neulich war ich in einem Gottesdienst und eine liebe Person hatte etwas berichtet. Toller Inhalt (soweit ich mich zumindest erinnern kann… wirklich, keine Ahnung, worum es da ging). Der ganze Auftritt war für mich kurz vorm fremdschämen. Ich hielt das fast nicht aus. Bin ich nun so schräg, dass ich mich nicht auf das „Wesentliche“ konzentrieren kann?!

Wenig später kam dann eine andere Person auf die Bühne und hat die ganzen Zuschauer mit ihrer Art begeistert und die Atmosphäre so positiv beeinflusst. Sie war ganz sie selbst. Hammer.

Wie kann man die Leute abholen und sie von der Bühne aus anleiten? Denn wenn man auf der Bühne steht, hat man den Wunsch, die Zuschauer anzusprechen und zu begeistern. Sei es von dem Inhalt, der vorgeführten Aktion und was auch immer auf der Bühne passiert. Wie kann man das erreichen? Wie kann man daran arbeiten, dass die Menschen einen gerne zuhören?

Folgende Punkte können dir dabei helfen daran zu arbeiten. Es gibt natürlich auch noch weiteres zu erwähnen, jedoch können schon diese drei Bereiche einen großen Unterschied machen.

Sei echt

Das sagt sich immer schnell und einfach. Aber wie kann man dort hinkommen, sich authentisch auf der Bühne zu verhalten? Eine hilfreiche Frage dazu ist: „Habe ich Angst, mich auf der Bühne zu blamieren?“ Je mehr man für sich weiß wer man ist und wer/was den eigenen Wert ausmacht (oder auch gerade nicht), desto entspannter und aufrichtiger kann man sich auf der Bühne bewegen. So wird es kommen, dass man keine /weniger Angst hat, sich vor Leuten zu blamieren. Denn das würde nichts an dem ändern, wer man ist.

Zeige Emotionen

Schon oft erwähnt und auch immer entscheidend: bringe nicht nur Sachinhalte, sondern deine eigenen Emotionen auf die Bühne. Der Zuschauer möchte dich „spüren“ und etwas miterleben. Durch die Emotionen entsteht Atmosphäre und ein Verständnis. Und seien wir ehrlich: man vergisst schnell, was gesagt wurde, aber nicht, wie man sich dabei gefühlt hat. Darum: sei dir bewusst, dass du auf der Bühne Emotionen zeigen solltest.

Erzähle Geschichten

Menschen interessieren sich für Menschen. Die Bibel ist schon voller Geschichten und Erlebnissen, damit wir dadurch mehr und mehr von Gott verstehen und begreifen. Durch Geschichten und Beispiele entstehen im Kopf Bilder und Emotionen zu dem jeweiligen Thema. Dies ist eine riesen Chance gerade den ganzen Menschen anzusprechen und zu erreichen.

 

Weiterführende Blog-Beiträge: Überzeugen – Gemeinsamkeiten – Wie authentisch bist du?

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Was passiert denn jetzt?!

By | Blog, Moderation, Predigt & Rede | No Comments

Wenn man auf der Bühne steht, kann immer etwas Unvorhergesehenes eintreffen. Mal ist man  dabei total überrascht und entspannt. Manchmal kann man mit einer Situation auch regelrecht überfordert sein. Denn wenn man auf der Bühne steht hat man ja immer auch die Aufgabe, das Publikum anzuleiten und weiter zu führen.

Grundsätzlich sollte man solchen „schrägen“ Umständen entspannt und mit Humor begegnen. Natürlich kann man sich auch darauf vorbereiten. Nehme dir doch einmal Zeit (evtl. mit deinem Team), um dir über folgende Umstände und deinen Reaktionen Gedanken zu machen.

Reagieren auf Umstände

Auch während eines Gottesdienstes können unterschiedliche Dinge passieren. Gut ist es daher, sich schon vorab über Eventualitäten Gedanken zu machen. Überlege dir deine Reaktion auf die verschiedenen Vorkommnisse und tauscht euch darüber im Team aus. Manche Situationen können in einer Probe auch nachgestellt werden. Dadurch bist du besser vorbereitet und kannst auf der Bühne sicherer reagieren.
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Umstand

  • Stromausfall
  • Licht geht aus
  • Mikrofon bleibt aus
  • Die Band „schwimmt“ musikalisch (sehr unsicher)
  • Der Hauptsänger hat den Text vergessen
  • Es entsteht eine längere Pause (Band setzt nicht ein)
  • Jemand Fremdes (niemand aus der Kirche) betritt die Bühne
Reaktion
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Wie authentisch bist Du?

By | Blog, Moderation, Predigt & Rede | No Comments

Wenn man auf einer Bühne steht, wird zu Recht erwartet, dass man authentisch ist und bleibt. Dies ist immer schnell gesagt, jedoch ist dies nicht immer ganz einfach, dies vor einem Publikum zu sein.

Folgende Punkte sollen dir helfen, echt und authentisch auf einer Bühne zu stehen:

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  • Sei dir bewusst, wer du bist!

Nur wenn du dir deiner Identität bewusst bist, kannst du du selbst sein. Wer darf deinen Wert bestimmen und wer auch nicht?

  • Habe keine Angst, dein Gesicht zu verlieren!

Wenn man ständig darum bemüht ist, gut anzukommen oder keine Fehler zu machen, wirkt  dies verkrampft und  unnatürlich.

  • Zeige deine Emotionen!

Es geht nicht nur um Sachinhalte (egal welche Veranstaltung es auch sein mag), sondern auch um Emotionen. Erzähle darüber, WIE etwas für DICH ist und sei dir bewusst, auch Emotionen zu zeigen (Kontraproduktiv sind die Extreme: Pokerface – Seelenstriptees).

  • Zeige deine Ecken und Kanten!

Es geht darum, wie echt jemand ist und nicht, wie perfekt. Darum zeige auch gerne deine Macken (und auch mal deine Schwächen).

  • Glaube an das, was du sagst!

Sei davon überzeugt, wovon du sprichst (oder auch singst). Stehe zu deinen Überzeugungen.

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Diese paar Punkte können dir helfen, authentischer vor Leuten zu sprechen und zu agieren. Ich freue mich über deine Erfahrungen zuhören, die du damit machst.

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Fünf Fragen an deine Rede

By | Blog, Predigt & Rede | No Comments

Fünf Fragen, die jede Rede beantworten muss.

von Stefan Hänsch, ICF Berlin – Mundwerk-Blog


Der größte Teil meiner Tätigkeit als Leiter besteht darin zu kommunizieren. Ich habe in meinem Leben schon viel “gelabert”, bis mir bewusst geworden ist, dass ich jedes Mal, wenn ich aufstehe um etwas zu sagen, die Chance habe Vision und Werte zu vermitteln.

Damit das was du auf dem Herzen hast und vor deinem inneren Auge siehst auch bei den Menschen ankommt, hier ein kleine Hilfestellung in Form von 5 Fragen, die man an jede Rede stellen sollte. Andy Stanley, Senior Pastor der Northpoint Community Church baut jede seiner Predigten nach diesem Prinzip auf. Anfänglich etwas skeptisch und auf meine rethorisch korrekten 3 Punkte Predigten eingeschossen habe ich angefangen nach diesem Prinzip zu arbeiten. Das positive feedback der Zuhörer lies nicht lange auf sich warten.

Mittlerweile mache ich mir die Arbeit vor jeder Rede und scanne sie mit den folgenden fünf Fragen.

1. WAS sollen die Zuhörer wissen?

Das ist die Frage nach der INFORMATION

Was ist der EINE Punkt, den die Zuhörer wissen müssen? Reduziere die unendlich vielen Ideen, die du während der Vorbereitung im Kopf hast auf einen einzigen Punkt. Es gibt ihn bei jeder Predigt oder Rede die du hälst. Der Punkt von dem du kaum erwarten kannst, ihn auszusprechen. Das ist der Satz, der Gedanke, der dich fast zum Platzen bringen würde, wenn du ihn nicht aussprichst. Nimm diesen einen Punkt und baue alles andere herum.

Für alle anderen guten Gedanken und Ideen habe ich mir auf meinem Desktop einen “kill your babys” Ordner angelegt. Dieser Ordner ist seitenweise voll mit guten Ideen. Ideen, die du gern gesagt hättest, die aber den Hauptgedanken nicht unterstützen. Und es fällt mir jedesmal enorm schwer sie herauszulöschen und in den “k-y-b” Ordner zu verschieben.  Aber dieser Ordner ist der Fundus für weitere Predigten.

2. WARUM sollen die Zuhörer es wissen?

Das ist die Frage nach der MOTIVATION

Diese Frage ist der Schlüssel, der deine Einleitung interessant macht. Warum ist es wichtig, dem da vorn zuzuhören? Du lieferst quasi den Grund, und machst die Zuhörer heiß auf das was kommt. Zu oft wird in Kirchen darüber gepredigt, wie Menschen heilig, gerecht und rein zu leben haben. Allerdings haben wir den Menschen selten einen guten Grund dafür geliefert sich für einen solchen Lebensstil zu entscheiden. Die Frage nach dem WARUM, entfacht in Menschen eine Sehnsucht.

3. WAS sollen die Zuhörer tun?

Das ist die Frage nach der ANWENDUNG

Hier geht es nicht um allgemeine Floskeln, wie schön es wäre wenn… Hier geht es um die konkrete Frage: Wozu kann ich die Menschen herausfordern. WAS können sie konkret tun um einen Schritt weiter zu kommen. Und das müssen keine Riesen Aufgaben sein. Sprichst du über einen verantwortungsvollen Umgang mit Geld, dann fordere Menschen beispielsweise dazu auf einmal für einen Monat lang aufzuschreiben wofür sie jeden einzelnen cent ausgeben.

4. WARUM sollten es die Zuhörer tun?

Das ist die Frage nach der INSPIRATION

Jede Möglichkeit, die sich dir zum Reden bietet, bekommst du die Chance Menschen zu inspirieren mit dem was du sagst. Dafür brauchst du noch nicht mal ein Rednerpult. Mit der Frage nach der Inspiration lädst du deine Zuhörer zum träumen ein: “Stellt euch vor, alle Menschen würden den Nächsten mehr achten als sich selbst. Stellt euch diese Atmosphäre nur einmal vor!” Am Ende jeder message darfst du mit den Menschen träumen: “Was wäre wenn? Wie sähe die Welt aus, wenn jeder einzelne das worum es gerade ging konsequent anwenden und leben würde? Was wäre, wenn jeder Prediger sich während der Vorbereitungszeit über diese 5 Fragen Gedanken gemacht hätte?” ;-)

5. WAS kann ich den Menschen mitgeben?

Das ist die Frage nach der ILLUSTRATION.

Welche Gedankenstütze kann ich den Menschen geben, damit sie sich an das Gesagte erinnern. Hier gilt es kreativ zu werden. Jedem Zuhörer einen Dominostein in die Hand zu drücken um zu verdeutlichen, dass jeder ein wichtiger Teil in Gottes Geschichte ist kann genau so wirkungsvoll sein wie eine Verkleidung als Pinguin um deutlich zu machen wie optimal sich Gott die Schöpfung gedacht hast. Wichtig, sind Sachen, die Menschen “mitnehmen” können um sich auch Tage später noch an das Gesagte zu erinnern. Meist entfaltet sich der Inhalt eine ganzen Predigt an einem klitzekleinen Gegenstand, den die Menschen im Gedächtnis behalten oder später in ihrer Tasche wiederfinden.


Anfänglich ist es harte Arbeit sich anhand dieser Fragen durch ein Thema zu arbeiten. Ich möchte dich herausfordern es beim nächsten Mal , wenn du eine Rede vorbereitest einmal konsequent zu durchdenken und anzuwenden. Auf deine Erfahrung, die du damit machst bin ich sehr gespannt.

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Wie verhalte ich mich vor dem Auftritt?

By | Blog, Moderation, Predigt & Rede | No Comments

Wichtig vor jedem Auftritt ist, dass man vorbereitet ist. Jetzt geht es um die Vorbereitung, wenn man kurz vor dem Auftritt steht. In welcher Stimmung man auf die Bühne geht, hat einen großen Einfluss auf den Gottesdienst. Hier ein paar Punkte, die dich dabei unterstützen sollen.

  • Führe wenn möglich direkt vor dem Auftritt keineGespräche mehr. Sei lieber allein oder mit deinem Teamhinter der Bühne. Wenn man evtl. schwierige oder ablenkende Gespräche kurz vorher führt, trägt man diese auchunbewusst mit auf die Bühne.
  • Mache dir die Eckpunkte der Lieder und deiner Ansagen noch einmal bewusst.
  • Bereite dich auch körperlich und emotional auf den Auftritt vor. Durch z. B. Springen, Hüpfen, Arme kreisen (u. ä.), kannst du zum einen negative Spannung abbauen und zum anderen mit mehr Energie auf die Bühne gehen.
  • Falls noch nicht geschehen, sollten die Sänger sich einsingen.
  • Eine gute Möglichkeit ist auch ein gemeinsamer Start mit der Band hinter der Bühne (Gebet, Zuspruch, Händedruck, etc.).

Es ist wichtig, dass man sich diese Zeit nimmt und nicht nur „nebenbei“ auf die Bühne geht. Beobachte dich selbst, ob du positiv „geladen“ bist oder eben mal so vorbeikommst.

 

Aus „Der Lobpreis-Trainer“ – ab Januar 2012 erhältlich.

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Umgang mit Lampenfieber

By | Blog, Moderation, Predigt & Rede | No Comments

Wenn man auf der Bühne steht und vor Menschen spricht, singt oder musiziert, ist es normal, dass man in gewisser Weise angespannt ist. Eine leichte Anspannung ist auch gut, denn dadurch ist man sich seiner Aufgabe sehr bewusst und hellwach.
Schlägt diese Anspannung aber in echtes Lampenfieber um, wird es eher zum Albtraum. Das Herz schlägt bis zum Hals, man bekommt schwitzige Hände, die Knie werden weich und man möchte am liebsten ganz woanders sein. Vielleicht hat man diesen Effekt nicht immer in der stärksten Form, jedoch kann es einen gerade dann plagen, wenn man mit dem Musizieren auf der Bühne beginnt. Was tun?

Zum einen wird mit der Erfahrung und der positiven Routine das Lampenfieber verschwinden. Zum anderen kann man auch aktiv entgegen wirken, damit man für die Bühne und seine Aufgabe parat ist.

Der Körper kann grundsätzlich nur einen Schmerz, eine Anspannung bewusst wahrnehmen. So kann man das Lampenfieber abbauen, indem man die Zehen zusammenkrallt, hält und dann wieder löst. Das sieht man nicht und hilft, die andere Anspannung zu verringern. Bevor du auf die Bühne gehst kannst du auch die Hände zu Fäusten machen, halten und wieder lösen. Ebenso kann es sehr hilfreich sein, vor dem Auftritt Lockerungsübungen zu machen. Dadurch kann sich auch die negative Spannung im Körper abbauen. Durch die Bewegung kann sich der Körper entspannen und den Stress verringern.

Wenn man aufgeregt ist, kann es helfen, sich nicht auf seine Gefühle zu konzentrieren, sondern auf die Emotionen des zu spielenden Liedes. Worum geht es in dem Song? Welche Gefühle und Inhalte werden dort ausgedrückt? So wird der Fokus von der eigenen Nervosität zu den Emotionen des Liedes verschoben. Dafür ist natürlich eine gute Vorbereitung wichtig.

Es ist normal, dass sich aufgrund von wenig Erfahrung Lampenfieber einstellt. Das ist nicht schlimm oder gar ein Problem. Man kann daran arbeiten und sich entspannen. Gerade im Bezug auf das Lampenfieber möchte ich noch einmal auf die Identität eingehen. Egal was du tust, welche Fehler dir passieren oder wie du dich verhältst: Gott liebt dich und nimmt dich an, so wie du bist. Das darf und soll dir Sicherheit und Stärke für deine Aufgabe geben. Mach dir das stets bewusst. Gott hat dir Gaben und Fähigkeiten gegeben und du setzt sie für ihn im Rahmen eines Gottesdienstes ein. Welch ein Vorrecht und Geschenk! So kannst du positiv entspannt sein.

Tipp: Wenn du Lampenfieber vor deinem Auftritt hast, dann lasse es zu und verdränge es nicht. Erkenne und bejahe dein Lampenfieber und gehe dann ganz ruhig Schritte, um die Spannung durch z.B. oben genannte Aktionen abzubauen.

Kurz zusammen gefasst
• Du darfst auch mal Lampenfieber haben.
• Kralle deine Zehen zusammen und löse sie wieder, um Spannung abzubauen.
• Mache vor deinem Auftritt Lockerungsübungen.
• Schaue mehr auf die Emotionen des Liedes, als auf deine eigenen.
• Sei gut vorbereitet.
• Mache deinen Selbstwert nicht an deinem Auftritt fest.

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Gemeinsamkeiten

By | Blog, Moderation, Predigt & Rede | No Comments

Um eine gute Kommunikation zu ermöglichen, ist es hilfreich, Gemeinsamkeiten aufzuzeigen.
Ob man nun von einer Bühne oder auch schriftlich Menschen sein Anliegen näher bringen möchte, ist es ratsam, Gemeinsamkeiten zu betonen. Dadurch fühlt sich der Zuhörer nicht nur verstanden und auch abgeholt, sondern er ist auch offener für die Inhalte. Denn der Redner ist ja „auch so wie man selbst“.

Dies kann sich ganz unterschiedlich ausdrücken:

Beispiele:
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  • Das „Wir“ betonen: wir als Christen/Männer/Frauen/Gruppe XY/Leiter/Mitarbeiter
  • Persönliches erzählen. – “Mir geht es auch so, dass…“ Dadurch ermöglicht man Zuhörern, ein Stückweit an seinem Alltag Anteil zunehmen.
  • Bei jeder Kommunikation überlegen, wo es Gemeinsamkeiten gibt und diese erwähnen: essen, trinken, musizieren, Sport, etc.

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Durch diese Interessensüberschneidungen fühlen sich deine Zuhörer mehr verstanden und hören aufmerksamer zu.
Frage dich: Wo sind die Gemeinsamkeiten zu meinem Publikum und wie kann ich diese betonen?

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Keep it simple

By | Blog, Moderation, Predigt & Rede | No Comments

Es ist nicht nur wichtig, was man sagt, sondern auch wie man es sagt. Und das so einfach wie möglich. Einfach ist gut, kompliziert ist schlecht. Man muss sich nur die Werbung anschauen und man bemerkt, dass gerade die einfachen und witzigen Slogans einem in Erinnerung bleiben.
Wenn du z.B. eine Rede oder eine Predigt hältst, dann frage dich bei der Vorbereitung, wie du deinen Inhalt einfach und klar halten kannst. Damit ist nicht gemeint, dass man schwierige und komplexe Sachverhalte auslässt, sondern diese gut und einfach kommuniziert.
Ein Schritt dazu ist es, einfache Gliederungspunkte zu entwickeln. Anstatt sich in irgendwelchen verschachtelten Sätzen zu verfangen, suche eine einfache Ausdrucksweise.

Anstatt:
Predigtthema: Das Vertrauen in Gottes Idee für dein Leben und deine Beziehungen
1. Das Vertrauen in Gott kann deinem Leben neuen Schwung geben.
2. Glaube an das, was Gott in dich hineingelegt hat.
3. Deinem Mitmenschen zu vertrauen, unterstützt Gottes Idee von Beziehungen.

Besser:
Predigtthema: Vertraue
1. Vertraue Gott
2. Vertraue dir
3. Vertraue den Menschen

Auch wenn nicht alle Gliederungen so kompliziert daher kommen, überlege dir immer, wie man diese vereinfachen kann, um eine gute Kommunikation zu ermöglichen. Das gleiche gilt natürlich auch für den gesamten Inhalt. Habe einen guten Inhalt und „Keep it simple“.

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Deinen Auftritt verbessern…

By | Blog, Moderation, Musiker, Predigt & Rede | No Comments

Von einer Bühne wird immer kommuniziert: bewusst oder unbewusst. Als Akteur möchte man (hoffentlich) immer besser darin werden, sein Anliegen optimal weiter zu geben. Sei es beim Reden, durch ein Lied, als Musiker oder auch als Schauspieler. Dazu gehört natürlich, dass man sich fachlich kontinuierlich weiterbildet.

Ein Hauptpunkt ist jedoch das eigene Selbstvertrauen bez. der eigene Selbstwert.

Auf der Bühne ist es wichtig, dass man sich sicher und auch wohl fühlt. Ein mangelndes Selbstwertgefühl wird sehr schnell vom Publikum wahr genommen. Dies geschieht oft unbewusst, äußert sich aber in der jeweiligen Performance. Sei es in der Körperhaltung, der Mimik, dem Gang und auch beim Singen. Denn je mehr man entspannt auf der Bühne „los lassen“ kann, desto besser wird die eigene Performance. Beachte als Akteur unbedingt den Punkt des eigenen Selbstwertes. Denn dadurch werden dein Auftritt und deine Kommunikation von der Bühne besser. Habe Vertrauen zu dir und sei dir bewusst, wer du bist.

Einfach gesagt: Du weißt, wer du bist, darum habe keine Angst, dein Gesicht auf der Bühne zu verlieren.

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Überzeugen

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Kevin Dutton, ein Psychologe an der britischen University of Cambridge geht davon aus, dass Überzeugungskraft auf fünf Elementen beruht. Er sagt folgendes:

„Die Botschaft muss einfach und überraschend sein, unser Eigeninteresse ansprechen und von einem Menschen vorgebracht werden, der Empathie und Selbstvertrauen ausstrahlt.“

Dies bei zum Beispiel Predigten und Reden zu beachten, kann zu einem großen Vorteil sein. Diese Punkte können helfen, die Ansprache und das eigene Auftreten zu überprüfen. Denn man möchte ja mit seinem Auftritt ein Ziel verfolgen, welches man seinem Publikum überzeugend nahe bringen möchte.

Fünf Elemente
• Einfach
• Überraschend
• Das Eigeninteresse ansprechen
• Empathie zeigen
• Selbstvertrauen ausstrahlen

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Vortrag gut vorbereitet

By | Blog, Predigt & Rede | No Comments

Neben dem Ziel deines Vortrages/Predigt (schriftlich formulieren), solltest du diesen gliedern. Dazu drei verschiedene Arten, die dir dabei helfen können.

Gliederung für die Rede oder Predigt
1. Antike Gliederung: Einleitung, Problem, Argumentation, Schluss.
2. Problemlöseformel: Problem, Ursache, Ziel, Lösungsvorschlag, Aufforderung.
3. Klassischer Fünf-Satz: Thema, These, Begründung, Fazit, Aufforderung.

Gliedere doch einmal deine Predigt nach einem dieser Modelle. Diese Punkte sind kurz und knapp, können aber deinen ganzen Aufbau deiner Rede sehr positiv beeinflussen.

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Was den sympathischen Redner kennzeichnet

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Eine kleine Liste mit hilfreichen Tipps:

[list style=”list2″ color=”gray”]
  • Deutlich sprechen
  • erleichtert das Verstehen

  • laut genug sprechen
  • schätzt man eher als eine leise Stimme

  • Pausen machen
  • zum Nachdenken, mitkommen

  • Gedankensprünge vermeiden
  • damit jeder mitkommt

  • bildhaft sprechen
  • regt Vorstellungsvermögen an

  • übersichtliche Hauptsätze gebrauchen
  • werden leicht und angenehm aufgenommen

  • die Zuhörer achten und beachten
  • drückt Achtung aus, fördert das zuhören

  • angemessen betonen
  • anstatt zu leiern, Bewahrung vor dem Einschlafen

  • verständliche Worte wählen
  • damit jeder klar kommt und alles versteht (Fremdwörter)

  • von deinem Thema begeistert sein
  • warum sollen sonst die anderen davon begeistert werden?

  • lebendig und interessant sprechen
  • damit man gerne bis zum Schluss zuhört

[/list]

Versuche dich immer wieder als Redner in die Lage der Zuschauer zu versetzen. Die Bedürfnisse der Zuschauer sollte auf alle Fälle in diesem Bereich des Redens die Grundlage bilden.

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Körperhaltung einüben

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Wenn du auf der Bühne stehst, kann das Publikum an deiner Körpersprache und Haltung viel erkennen. Vielleicht ist man angespannt oder aufgeregt und so spiegelt sich dies an der Haltung wider. Um ein besseres Körperbewusstsein zu bekommen, kann dir folgende Übung helfen. Nutze diese, damit du offen und entspannt deinem Publikum begegnen kannst.

Übung:
Nehme dir ein paar Minuten Zeit und nehme unterschiedliche Körperhaltungen ein.
-Unterentspannt
-Überspannt
-offener Eindruck
-geschlossener Eindruck

Versuche diese Haltungen jeweils ein paar Minuten zu übernehmen. Lasse dich evtl. dabei beobachten und ein Feedback geben.
Dies verhilft dir deine Haltung bewusster wahrzunehmen und zu nutzen.

Hier ein paar Stichworte zu den Haltungen.

Unterspannte Haltung
-ruhende Bequemlichkeit
-Gleichgültigkeit
-müde, antriebslos
-Muskeln sind schlaff
-Bewegungsabläufe und Reaktionen scheinen ohne Initiative zu sein
-Schultern hängen, der Blick schweift durch die Gegend oder flüchtet nach innen

Überspannte Haltung
-Muskeln sind angespannt
-steifer Körperausdruck
-Die Mimik ist unbeweglich, der Blick starr
-Oberkörper und Kopf sind nach hinten gedrückt
-Halsmuskeln sind angespannt
-Knie sind durchgestreckt
-Schultern sind hochgezogen
-kein guter Stand, Angespanntheit und Anstrengung

Offene Haltung
-Aufrechte und entspannte Haltung
-freundliches Gesicht
-aufmerksamer und direkter Blick
-Beine stehen hüftbreit auseinander
-wirkt soverän und aufgeschlossen
-neugierig

Geschlossene Haltung
-Gesenkter Kopf
-gebeugter Oberkörper
-misstrauischer Blick von unten nach oben
-Haltung oder Geste, die den Körper schützt
-wenig Blickkontakt

zum Teil entnommen aus:
Bruno, Tiziana/Adamczyk, Gregor: Körpersprache. Freiburg: Haufe-Verlag 2011

Argumentation aufbauen

By | Blog, Predigt & Rede | No Comments

Wenn man bei einem Vortrag auf der Bühne dem Publikum etwas näher bringen möchte, sollte man sie begeistern und nicht langweilen. Im Folgenden ein paar Schritte, um dies umzusetzen.

1. Intro
Du brauchst einen „Aufhänger“ ganz am Anfang. Wenn direkt zu Beginn nichts Ungewöhnliches passiert, kann es sein, dass das Publikum die körpereigene Fernbedienung drückt und weg zappt. Dies kann eine sehr kurze Geschichte, eine Veranschaulichung, ein provokantes Statement oder ähnliches sein.

2. Deine Kernbotschaft
Danach direkt die Kernbotschaft: Worum geht es in einem Satz. Nicht mehr. Stelle dazu auch unbedingt den Nutzen des Publikums heraus.

3. Die besten Argumente
Nun stelle maximal drei Argumente für deine Message/Kernbotschaft vor. Auch wenn es mehrere Argumente geben würde: beschränke dich auf zwei bis drei.

4. Fazit und Aufforderung

Die ist zum einem die Wiederholung der Botschaft und dem „Call for Action“. Was sollte das Publikum nun konkret tun. Nicht schwammig, sondern klar formuliert.


aus: Neu Präsentieren, Gerriet Danz

 

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Kreiere einen Auftritt

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Menschen haben grundsätzlich das Bedürfnis nach „Vorhersagbarkeit“. Man möchte sich auf Dinge und Situationen einstellen können. Selbst in einem Film wird vor einer neuen Szene der Ton vorgezogen, damit man sich auf die neue Situation einstellen kann.
In einem Gottesdienst oder einer Veranstaltung kann man diesem Bedürfnis mit einem klaren Auftritt und Abgang begegnen. Taucht einfach jemand auf (z.B. ein Interviewgast), wirkt dies leicht irritierend. Wird dieser jedoch angekündigt, tritt dann auf und wird abschließend bewusst verabschiedet, kann der Zuschauer klare Strukturen erkennen, die ihm wiederum Orientierung und Sicherheit bieten.

Ankündigung + Einlösung = Auftritt

Überlegen sollte man sich, wo man eine Ankündigung wählen sollte, damit der nächste Akteur einen guten Auftritt bekommt. Es geht nicht darum, einzelne Personen hervorzuheben, sondern dem Publikum durch die direkte Ankündigung eine Struktur zu bieten, die in unserer Kultur allgegenwärtig ist.

Auch entsteht durch die Ankündigung eine Art Verzögerung, die Spannung und Erwartung erzeugen kann. Beispiele für Ankündigungen:
• Moderationsansage für Person XY (wer, wie, was, …)
• Videoclip mit Vorstellung des Interviewgastes
• Einblendung über den Beamer/Screen: z.B. Infos, Aktuell, Interview, etc.
• Usw.

Genauso kann man auch einen klaren „Abgang“ bewerkstelligen. Durch diese Informationen kann der Zuschauer sich darauf einstellen. Man kann sich die Frage stellen, wie der Zuschauer weiß, dass der Auftritt des Akteurs gleich endet. Dies geschieht z.B. durch eine Zusammenfassung bei der Predigt; eine Ankündigung, dass ein letztes Lied gesungen wird, usw.
Durch diese Überlegungen gibst du dem Publikum mehr Sicherheit und Orientierung.

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Motiv und Haltung

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Die Kleidung, die man bei einem Auftritt trägt, zeigt eine einfache Wertschätzung und Haltung gegenüber dem Publikum. Die Ausstrahlung und Mimik kann darüber hinaus noch stärker ein Indiz für unsere innere Haltung sein. Natürlich macht die eigene Ausstrahlung, das Wirken als Person einem anderen gegenüber, sehr viel mehr aus. Jedoch zeigen die Mimik, die Augen und Lippen oft sehr direkt, wie es einem geht, was man fühlt und denkt und zum Teil die Einstellung zu der Situation. Dies geschieht meist unbewusst, wird jedoch wahr genommen.

Auf der Bühne wird dies noch verstärkt. Darum ist es für einen authentischen Auftritt wichtig, dass das Zusammenspiel zwischen dem Inhalt und meiner inneren Haltung passt. Folgende Fragen können dafür hilfreich sein:

[list style=”list2″]
  • Was möchte ich mit meinem Auftritt erreichen?
  • Bin ich selbst davon überzeugt?
  • Was ist meine Haltung gegenüber dem Publikum und der Veranstaltung?

[/list]

Menschen nehmen auf Grund der Körpersprache und der Ausstrahlung wahr, ob etwas echt oder aufgesetzt ist. Darum achte darauf, dass deine Gesten und dein Gesichtsausdruck zu deinen Emotionen und Einstellung passen. Mache sichtbar, was dich bewegt. Habe keine Angst, deine Emotionen auf der Bühne zu zeigen. Verstecke dich nicht hinter einem „Pokerface“ oder den reinen Sachinhalten. Dann wird deine Ausstrahlung und Authentizität auf der Bühne größer.

Tipp:
Interessant ist, dass auch durch die Änderung der körperlichen Ausdrucksformen, die innere Haltung beeinflusst werden kann. Dies geht zwar nur in einem begrenzten Rahmen, ist aber durch aus hilfreich (Beispiel: Lächeln => positiver, aufrechte Haltung => selbstbewusster).

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Welchen “Status” übernimmst du auf der Bühne?

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Wenn man mit einer Person spricht, kann man grob gesagt “auf einer Ebene” miteinander ins Gespräch kommen, “dominierend” sein oder sich in einem “unterlegenden / tiefen” Status befinden. Dies geschieht meist unbewusst, ist jedoch anhand der Körpersprache meist ersichtlich. Möchte ich mein Gegenüber “endlich mal sagen, was ich alles weiß”, zeigt sich dies an der Körpersprache. Fühle ich mich unterlegen, sieht man dies auch.

Wenn ich auf der Bühne meinen Zuschauern etwas mitteilen möchte, ist es hilfreich, eine “Statusanpassung” vor zunehmen. Viele Politiker stützen sich mit ihren ausgetreckten Armen auf das Pult und demonstrieren “Überlegenheit und Dominanz”. (Interessanter Weise tun dies z.B. Kofi Annan und Barack Obama nicht.) Demonstriere ich mit meiner Körperhaltung diesen “hohen Status” nicht, vermittel ich dadurch meinem Gegenüber, dass ich ihn ernst nehme und wertschätzte.

Wenn man auf der Bühne spricht, sollte man die Einstellung haben, mit den Zuschauern auf einer Ebene zu stehen. Ist diese Einstellung nicht vorhanden, sieht man dies schnell an der Körperhaltung. Natürlich kann die Körperhaltung auch durch Unsicherheit hervorgerufen sein. Darum hier ein paar kurze erklärende Punkte:

Hoher Status:

  • unbewegter Kopf beim Sprechen
  • direkter und herausfordernder Blick, langer Blickkontakt
  • aufrecht, breitbeinig

Tiefer Status:

  • hängende Schultern, gebeugt
  • unsicherer Stand
  • kleine, schnelle Gesten
  • nervöses Lächeln

Auf der Bühne muss man präsent sein und dies auch durch seine Körpersprache deutlich machen. Dazu gehören Spannung im Körper, Schultern zurück und ähnliches. Bei alle dem sollte man jedoch sich immer bewusst machen: ich bin auf der gleichen Ebene, wie mein Publikum. Zeige mit deiner Körpersprache Präsenz, aber keine Dominanz. Denn dadurch verringert sich die Wertschätzung gegenüber dem Publikum.

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Lass die Leute dich spüren

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Von jedem Sprecher auf der Bühne wird (zu Recht) erwartet, authentisch zu sein. Doch dies ist immer schnell gesagt, aber nicht immer einfach umgesetzt. Ein Schritt zu einem authentischen Auftritt ist es, Emotionen zu zeigen. Allein sich dies bewusst zu machen, ist überaus hilfreich. Heute möchte man Personen auf der Bühne erleben, die “echt” sind, Ecken und kannten haben und die man eben “spürt”. Kurz ein paar hilfreiche Gedanken dazu:

  • Präge die richtige Atmosphäre im richtigen Moment
  • Erkenne und nutze die Stimmung
  • Formuliere aktiv und positiv
  • Die Menschen möchten dich spüren
  • Sei echt in deinen Emotionen
  • Zeige deine Emotionen, Ecken und Kanten

Tipps:

  • Erzähle persönliche Beispiele
  • Sei dir bewusst, dass du Emotionen zeigen solltest
  • Gebrauche Adjektive
  • Lächle und beachte deine Mimik
  • Spreche darüber “wie” etwas für dich ist/war/sein könnte

Es ist selbstverständlich, dass dabei die anderen Aufgaben eines Sprechers oder Moderators nicht vernachlässigt werden dürfen.